Karola Gramann

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Karola Gramann (* 1948 in Gerolzhofen/Ufr.) ist eine deutsche Filmwissenschaftlerin und Filmkuratorin. Von 2006 bis 2019 war sie künstlerische Leiterin der Kinothek Asta Nielsen e. V.

Biografisches

Karola Gramann wurde 1948 in Gerolzhofen geboren und wuchs in Würzburg auf. In den Sechzigerjahren zog sie für eine Ausbildung zur Buchherstellerin nach Frankfurt am Main. Dort absolvierte sie zunächst ein Volontariat beim Suhrkamp Verlag und wechselte später als Herstellungsassistentin zum S. Fischer Verlag.1Magel, Eva-Maria (2014): Frankfurter Gesichter: Karola Gramann. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, September. Sie machte Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und studierte von 1975 bis 1983 Anglistik, Amerikanistik und Neuere deutsche Literatur in Frankfurt am Main und London.2Magel, Eva-Maria (2014): Frankfurter Gesichter: Karola Gramann. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, September.3Frauenreferat der Stadt Frankfurt (2015): Pressemappe zur Vergabe des Tony-Sender-Preises 2015 an Karola Gramann.

Feministische Film- und Kinoarbeit

Seit Mitte der 1970er Jahre beschäftigt sich Karola Gramann mit Film und Kino. Parallel zu ihrem Studium startete Gramann ihre filmkuratorische Karriere, für die es in den Siebzigerjahren noch keine institutionalisierten Ausbildungswege gab. Während eines Studienaufenthalts in England belegte sie 1975/76 Kurse an der British Film Institute (BFI) Summerschool in Stirling. In Lectures u. a. bei Laura Mulvey, Claire Johnston, Richard Dyer, Stuart Hall und Angela Martin standen für Gramann Themen wie feministische Filmtheorie, die Auseinandersetzung der Avantgarden mit marxistischen Positionen, das Hollywood-Kino sowie die Anfänge schwul-lesbischer Kritik am herrschenden Kino im Vordergrund. 1977/78 setzte sie ihr Studium in London am Polytechnic of Central London, der heutigen University of Westminster, fort und besuchte parallel Abendkurse am BFI bei Richard Dyer. Weitere filmwissenschaftliche Studien folgten in Frankfurt am Main bei den Pionier*innen der deutschsprachigen feministisch-kritischen Filmwissenschaft Christine Noll Brinckmann, Gertrud Koch, Karsten Witte und Heide Schlüpmann.4Gramann, Karola (2008): „Man nehme…“ Ein Gespräch mit Heide Schlüpmann. In: Klippel, Heike (Hg.): The Art of Programming. Film, Programm und Kontext. Münster: Lit Verlag, ISBN 978-3-8258-1323-9, S. 127–140. Online unter: http://nuetzliche-bilder.de/bilder/wp-content/uploads/2014/11/Klippel_Programm_Onlinversion.pdf (Zugriff am 12.08.2021).5Stadt Frankfurt am Main (2015): Dokumentation Tony-Sender-Preis 2015: Karola Gramann. In: frankfurt.de. Online unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/tony-sender-preis/preistraegerin-2015 (Zugriff am 08.07.2021). Im Fokus ihrer Arbeit stehen feministische, lesbische und queere Positionen, in Filmen sichtbare Geschlechterverhältnisse sowie Frauen und LGBTQIA+ Personen als Akteur*innen in der Filmgeschichte. Weitere Schwerpunkte sind experimentelle Filme, Film in seiner Materialität und die Geschichte des Kinos.

Seit 1975 publiziert Karola Gramann Aufsätze und Bücher über Film, sie kuratiert und führt selbst vor, immer orientiert am „widerständigen“, dem verborgenen Kino:6Lueken, Verena (2017): Jägerinnen des verborgenen Kinos. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Artikel vom 05.09. Online unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/frankfurter-kinothek-rede-zur-verleihung-des-binding-kulturpreises-2017-15181570.html (Zugriff am 08.07.2021). So übersetzte sie während des Studiums den Schlüsseltext der feministischen Filmtheorie „Visual Pleasure and Narrative Cinema“ (1975) von Laura Mulvey ins Deutsche.7Gramann, Karola (1980): Visuelle Lust und narratives Kino. Dt. Übersetzung von Laura Mulvey: „Visual Pleasure and Narrative Cinema“. In: Nabakowski, Gislind/Sander, Helke/Gorsen, Peter (Hg.): Frauen in der Kunst. Bd.1. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-10952-6. Als freie Filmkuratorin war sie international tätig, u. a. für die Frauenfilmtage in der Schweiz (Die Frau mit der Kamera, 1985) und für das deutsche Goethe-Institut: das Kurzfilmprogramm Seeking, Finding, Remembering (1987) mit Filmproduktionen aus der Bundesrepublik Deutschland von 1948 bis 1984 zeigte sie auch in Südostasien, Südosteuropa und den USA.8Gramann, Karola (2008): „Man nehme…“ Ein Gespräch mit Heide Schlüpmann. In: Klippel, Heike (Hg.): The Art of Programming. Film, Programm und Kontext. Münster: Lit Verlag, ISBN 978-3-8258-1323-9, S. 127–140. Online unter: http://nuetzliche-bilder.de/bilder/wp-content/uploads/2014/11/Klippel_Programm_Onlinversion.pdf (Zugriff am 12.08.2021).

Karola Gramann war bis 1983 Redaktionsmitglied der 1974 in Berlin von der Regisseurin Helke Sander gegründeten feministischen Filmzeitschrift Frauen und Film und ist seither Mitarbeiterin und Autorin des international bedeutenden und in Europa einzigen Periodikums zum Thema Feminismus und Film. Sie gehörte außerdem zu den Gründungsherausgeberinnen der Feministischen Studien (De Gruyter Verlag, Berlin). Die erste Ausgabe unter der Redaktion von Karola Gramann und Heide Schlüpmann erschien mit dem Titel „In den Brüchen der Zeit“ 1982.9Feministische Studien e. V. (Hg.): Feministische Studien. Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung.

Von 1985 bis 1989 leitete sie die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. In dieser Zeit war Gramann zudem für die Programmauswahl von Filmproduktionen aus sozialistischen Ländern verantwortlich und richtete eine Videosektion ein.10Lueken, Verena (2017): Jägerinnen des verborgenen Kinos. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Artikel vom 05.09. Online unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/frankfurter-kinothek-rede-zur-verleihung-des-binding-kulturpreises-2017-15181570.html (Zugriff am 08.07.2021).

Seit 1990 lebt Karola Gramann in Frankfurt am Main und arbeitet als freie Kuratorin im In- und Ausland. In Frankfurt war sie von 1990 bis 1993 Co-Leiterin der Frankfurter Filmschau. Ab 1999 war Karola Gramann Referentin für Kunst und Kultur im Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main. In dieser Zeit war sie, gemeinsam mit Frauendezernentin Sylvia Schenk und Amtsleiterin Renate Krauß-Pötz, u. a. für die Konzeption und Organisation der Expertinnenbefragung an „Runden Tischen“ mit abschließendem Hearing 1999 zur städtischen Förderung der Chancengleichheit von Frauen im Kunst- und Kulturbereich verantwortlich.11Magistrat der Stadt Frankfurt am Main/Frauenreferat (Hg.)/Gramann, Karola (Red.): die weiberwirtschaft. frauen in kunst und kultur. Dokumentation der Anhörung vom 17. Mai 1999 und der Runden Tische von November 1998 bis März 1999. Frankfurt/M. Online unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/wir-ueber-uns/chronik-des-frauenreferats (Zugriff am 19.08.2021).

Von 1995 bis 2005 war Karola Gramann wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Frankfurt am Main.

Kinothek Asta Nielsen

Gramann initiierte und gründete zusammen mit der Filmprofessorin Heide Schlüpmann und anderen im Jahr 2000 die Kinothek Asta Nielsen, mit dem Ziel, die Film- und Kinoarbeit der Neuen Frauenbewegung sowie die Produktionen von Regisseurinnen aus der Frühzeit des Films wieder aufzunehmen, sichtbar zu machen und in den Kontext des 21. Jahrhunderts zu stellen.12Kinothek Asta Nielsen (o. J.): Gründung Kinothek Asta Nielsen e. V. Archiv. In: Webseite der Kinothek Asta Nielsen e. V. Online unter: http://kinothek-asta-nielsen.de/archiv/ (Zugriff am 08.07.2021). Seit 2006 ist Karola Gramann künstlerische Leiterin der Kinothek Asta Nielsen, des in Europa einzigen Archivs und Forschungsinstituts für feministisch-queere Filmarbeit. Von 2018 bis Ende 2019 leitete sie die Kinothek gemeinsam mit der Filmwissenschaftlerin und -kuratorin Gaby Babić.13Müller, Jochen (2017): Gaby Babic übernimmt Ko-Leitung der Kinothek Asta Nielsen. In: Blickpunkt:Film, Artikel vom 24.11. Online unter: https://beta.blickpunktfilm.de/details/424345 (Zugriff am 12.08.2021). Seit Anfang 2020 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv der Kinothek tätig.14Kinothek Asta Nielsen e. V. (o. J.): Verein . In: Webseite der Kinothek Asta Nielsen e. V. Online unter: http://kinothek-asta-nielsen.de/verein/ (Zugriff am 08.07.2021)

Im Rahmen der Kinothek Asta Nielsen und in Zusammenarbeit mit Heide Schlüpmann realisierte Gramann zahlreiche Filmreihen und Retrospektiven, unter anderem diese:

Eine Filmretrospektive mit internationalem Symposium L’Invitation au Voyage – Germaine Dulac machte 2002 das Werk der französischen Regisseurin, Produzentin und Filmtheoretikerin Germaine Dulac (1882–1942) wieder zugänglich. Der Name Die Einladung zur Reise greift einen Filmtitel Dulacs auf. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek Berlin gab die Kinothek Asta Nielsen dazu in der Reihe Kinemathek das Heft N. 9315Freunde der Deutschen Kinemathek e. V./Kinothek Asta Nielsen e. V. (Hg.) (2002): L’invitation au voyage: Germaine Dulac (Reihe Kinemathek, Heft 93). Berlin: Freunde der Deutschen Kinemathek, ISBN 3-927876-17-8. heraus.

2007 widmete die Frankfurter Kinothek ihrer Namensgeberin, dem dänischen Kinostar Asta Nielsen (1881–1972), eine umfassende Filmretrospektive mit weiteren Stationen in Berlin, Wien, Zürich, Bologna und Amsterdam. 2009 erschien die von Karola Gramann, Heide Schlüpmann und anderen herausgegebene zweibändige Publikation Unmögliche Liebe. Asta Nielsen, ihr Kino und Nachtfalter. Asta Nielsen, ihre Filme.

2012 stellte die Kinothek in dem Symposium mit Filmprogramm Erste unter Gleichen das Werk der französischen Filmpionierin Alice Guy (1873–1968) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum e. V. (DIF) dem Frankfurter Publikum vor.16Bickmann, Isa (2012): Die Wiederentdeckung der Filmpionierin Alice Guy. Ein Gespräch mit Karola Gramann und Heide Schlüpmann. In: Faust Kultur, Artikel vom 20.09. Online unter: http://archiv.faustkultur.de/852-0-Die-Filmpionierin-Alice-Guy.html#.YTtR1H1CRPY (Zugriff am 12.08.2021). Im gleichen Jahr folgte EXTRA TROUBLE. Jack Smith in Frankfurt, ein von Gramann und Schlüpmann kuratiertes Programm zu einem der ersten US-amerikanischen Regisseure des Underground-Films.17Initiative Kultur und Homosexualität e. V./Kinothek Asta Nielsen e. V./Lehrstuhl für Filmwissenschaft der Goethe-Universität (Hg.) (2012): Extra Trouble – Jack Smith in Frankfurt. Programmheft Filmfestival und Symposion. Kuratiert von Karola Gramann und Heide Schlüpmann. Online unter: https://issuu.com/sabinehartung/docs/extratrouble (Zugriff am 12.08.2021).

Eine weitere Entdeckung aus der Filmgeschichte stellten Karola Gramann und Heide Schlüpmann 2017 vor. In einer mit Musik begleiteten Werkschau zeigte die Kinothek frühe neorealistische Stummfilme der Pionierin des italienischen Kinos, Elvira Notari (1875–1946).18Kothenschulte, Daniel (2017): Die erste Neorealistin. In: Frankfurter Rundschau, Artikel vom 14.12. Online unter: https://www.fr.de/kultur/tv-kino/erste-neorealistin-11087183.html (Zugriff am 12.08.2021).19Magel, Eva-Maria (2015): Sexismus im Film. Frauen, Film, Frankfurt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Artikel vom 28.08. Das mehrtägige Filmfestival Transito. Elvira Notari – Kino der Passage fand in Zusammenarbeit mit ZDF/ARTE, dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und dem Pupille Kino in der Frankfurter Universität statt.

Karola Gramann, Heide Schlüpmann und Gaby Babić konzipierten u. a. das Filmfestival Remake. Frankfurter Frauen Film Tage, das im November 2018 zu den Themenschwerpunkten 100 Jahre Frauenwahlrecht und 50 Jahre feministische Filmarbeit zum ersten Mal stattfand. In der ersten Ausgabe des Remake-Festivals standen u. a. die Geschichte feministischer Filmfestivals, wie das Women’s Event Edinburgh ’72, und Filmproduktionen von Frauen und LGBTQIA+ Personen, die nicht aus weißen, mitteleuropäischen oder US-amerikanischen Kulturen kommen, auf dem Programm.20Weber, Sylvia Meilin (2018): 50 Jahre feministische Filmarbeit. In: Schirn Kunsthalle Frankfurt: Schirn Mag, Beitrag vom 30.10. Online unter: https://www.schirn.de/magazin/schirn_tipps/2018/schirn_tipp_remake_festival/ (Zugriff am 12.08.2021).21Kinothek Asta Nielsen e. V. (o. J.): Remake. Über das Festival. In: Webseite des Festivals. Online unter: https://www.remake-festival.de/remake/ueber-das-festival/ (Zugriff am 12.08.2021).

Mit dem 29. Februar 2024 hat Karola Gramann ihre institutionelle Mitarbeit als Beraterin, Kuratorin und Archivarin der Kinothek Asta Nielsen beendet. Sie möchte der Kinothek und der Filmarbeit jedoch weiter verbunden bleiben. 22o. A. (2024): Karola Gramann verabschiedet sich von der Kinothek Asta Nielsen. In: Stummfilm Magazin, Mitteilung vom 01.03. Online unter: https://www.stummfilm-magazin.de/aktuelles/artikel/karola-gramann-verabschiedet-sich-von-der-kinothek-asta-nielsen (Zugriff am 01.03.2024). 23Bauschmann, Bernd (2024): Karola Gramann verabschiedet sich von der Kinothek Asta Nielsen. In: Frankfurt-Live, Artikel vom 05.03. Online unter: https://www.frankfurt-live.com/karola-gramann-verabschiedet-sich-von-der-kinothek-asta-nielsen-163554.html (Zugriff am 01.03.2024). 24o. A. (2024): Kinothek ohne Gramann. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Artikel vom 01.03., S. 52.

Mitgliedschaften

Karola Gramann ist Mitglied im Verband der deutschen Filmkritik, im Film- und Kinobüro Hessen und der Initiative Kultur und Homosexualität e. V.25Frauenreferat der Stadt Frankfurt (2015): Pressemappe zur Vergabe des Tony-Sender-Preises 2015 an Karola Gramann.

Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Gramann, Karola (1980): Visuelle Lust und narratives Kino. Dt. Übersetzung von Laura Mulvey: „Visual Pleasure and Narrative Cinema“. In: Nabakowski, Gislind/Sander, Helke/Gorsen, Peter (Hg.): Frauen in der Kunst. Bd.1. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-10952-6, S. 30–46.
  • Bunz, Rainer/Gramann, Karola (Red.) (1976): Handbuch Jury der evangelischen Filmarbeit ’76. Hg. vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Filmpublizistik e. V. Frankfurt/M.
  • Gramann, Karola/Schlüpmann, Heide (1979): raus aus den prokrustesbetten! In: Frauen und Film, Heft 22, S. 36–47. Online unter: http://www.frauenundfilm.de/img/article/main/article_22_36-47.pdf (Zugriff am 12.08.2021).
  • Gramann, Karola/Koch, Gertrud/Schlüpmann, Heide (1981): Lust an Bildern, Bilder ohne Lust – Erfahrungen der Diskrepanz. In: Frauen und Film, Heft 30, S. 6–12. Online unter: http://www.frauenundfilm.de/img/article/main/article_30_6-12.pdf (Zugriff am 12.08.2021).
  • Gramann, Karola/Koch, Gertrud/Pfletschinger, Bernhard et al. (1981): Lust und Elend: Das erotische Kino. München/Luzern: Bucher, ISBN 978-3-7658-0369-7.
  • Gramann, Karola/Schlüpmann, Heide/Jacobsen, Wolfgang (1983): Hertha Thiele. Berlin: Stiftung Deutsche Kinemathek.
  • Gramann, Karola (Red.) (1984): The Atomic Cinema: Fiktion und Wirklichkeit nuklearer Bedrohung, Arnoldshainer Filmgespräche 1. Frankfurt/M.: Haag und Herchen, ISBN 978-3-88129-839-1.
  • Gramann, Karola (Red.) (1985): Widerstand im Film – Film als Widerstand. Frankfurt/M.: Haag und Herchen, ISBN 978-3-88129-908-4.
  • Gramann, Karola (1987): Seeking, finding, remembering: short films from the Federal Republic of Germany, Transl. J. S. Roth, Mayr, Miesbach.
  • Gramann, Karola (Red.) (1999): die weiberwirtschaft. frauen in kunst und kultur.“ Dokumentation der Anhörung vom 17. Mai 1999 und den Runden Tischen vom November 1998 bis März 1999. Frankfurt/M.: Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main.
  • Aretz, Bernd/Nenno, Rosita/Rathke, Christian/Weiermair, Peter/Bucher, Gudrun/Dannecker, Martin/Fleischmann-Heck, Isa/Gramann, Karola/Hesse, Raymond/Schrödl, Barbara (2008): Macht Leder Lust – Verborgene Codes der Lederbekleidung im 20. Jahrhundert, Ausstellungskatalog und Audio-CD zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Ledermuseum, Offenbach: DLM, ISBN 978-3-00-024422-3.
  • Schlüpmann, Heide/Gramann, Karola (Hg.) (2010): Nachtfalter. Asta Nielsen, ihre Filme. Band 2. Wien: Filmarchiv Austria, ISBN 978-3-902531-83-4.
  • Schlüpmann, Heide/Gramann, Karola/de Kruyper, Eric/Nessel, Sabine/Wedel, Michael (Hg.) (2010): Unmögliche Liebe. Asta Nielsen, ihr Kino. Band 1. Wien: Filmarchiv Austria, ISBN 978-3-902531-82-7.

Weblinks

Karola Gramann am 27. November 2015 bei der Verleihung des Tony-Sender-Preises im Kaisersaal des Römers, Frankfurt am Main Foto: Felix Wachendörfer
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