Frauen in Bewegung e. V.

Inhaltsverzeichnis

Der Verein Frauen in Bewegung e. V. ist einer der ersten Selbstverteidigungs- und Kampfkunstvereine für Frauen bundesweit. Er wurde 1985 von der deutsch-amerikanischen Juristin, Frauenrechtsaktivistin und Taekwondo-Meisterin Sunny Graff in Frankfurt am Main gegründet und besteht bis heute (Stand 2021). Der feministische Verein richtet sich gegen Rassismus, Sexismus und Gewalt in jeder Form. Die Unterrichts- und Veranstaltungsangebote des Vereins stehen Frauen und Mädchen, unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, körperlichen Einschränkungen oder sexuellen Identitäten, offen.

Die für das Pionierprojekt entwickelten Programme gehören international zu den ersten feministischen Konzepten in der Gewaltprävention und im Empowerment von Mädchen und Frauen. Seit 2011 richtet der Verein das Internationale Frauenkampfkunstfestival in Frankfurt am Main aus.1Frauen in Bewegung e. V. (Hg.) (o. J.): Frauen in Bewegung Kampfkunstfestival. In: Webseite von Frauen in Bewegung e. V. Online unter: https://fraueninbewegung.de/frauenkampfkunstfestival/ (Zugriff am 13.07.2021).

Geschichte und Gründung

Die neue Frauenbewegung hat das Thema Gewalt gegen Frauen in das Zentrum ihrer Gesellschaftskritik gesetzt und erstmals in die öffentliche Debatte getragen. Das weitverbreitete Problem von Gewalt gegen Frauen im Geschlechterverhältnis, vor allem auch in der Ehe und Partnerschaft, wurde bis dahin der individuellen Privatsphäre zugeordnet und meist verschwiegen. Nach internationalen Vorbildern, besonders aus der amerikanischen, britischen und niederländischen Frauenbewegung, machten betroffene Frauen ab Ende der 1960er Jahre auch in Deutschland eigene Gewalterfahrungen publik und begannen, neue Schutz- und Entwicklungsräume zu eröffnen.2Frauen helfen Frauen e. V. (2016): „Das Private ist politisch“: Frauen helfen Frauen e. V. – Rückschau – Gegenwart – Perspektiven (Ausstellung). In: www.frauenhaus-ffm.de. Online unter: https://www.frauenhaus-ffm.de/files/ausstellung-2016-alles.pdf (Zugriff am 11.09.2020). 3Gerhard, Ute (2008): Frauenbewegung. In: Roth, Roland/Rucht, Dieter (Hg.) (2008): Die Sozialen Bewegungen in Deutschland seit 1945. Ein Handbuch. Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag, ISBN 978-3-593-38372-9, S. 205.

In diesem Zusammenhang entstanden in Frankfurt am Main seit den 1970er Jahren verschiedene Frauenprojekte, wie etwa das Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen e. V.,  das Feministische Frauengesundheitszentrum und das Mädchenhaus des Vereins Feministische Mädchenarbeit e. V., die Beratungs-, Schutz- und Therapieangebote für von sexualisierter und struktureller Gewalt betroffene Frauen und Mädchen entwickelten.

Gemeinsames Ziel dieser feministischen Institutionen war es, die Stärken und Kompetenzen von Mädchen und Frauen zu fördern. Es ging ihnen darum, die an männlichen Bedürfnissen und Maßstäben orientierten traditionellen Geschlechterrollen zu verändern und neu zu gestalten. Gewalt gegen Frauen wurde von Frauengruppen und der internationalen Frauenbewegung als ein strukturelles, gesellschaftliches Problem benannt. Die Frauen forderten umfassende Handlungsansätze, die über die Versorgung von Gewaltopfern hinausgehen sollten.4Brückner, Margrit (2008): Erfolg und Eigensinn. Zur Geschichte der Frauenhäuser. In: Verein wiener frauenhäuser (Hg.): 30 Jahre Frauenhäuser Wien. Tagungsbericht. 9./10. April 2008. Wien. Online unter: https://www.frauenhaeuser-wien.at/dokumente/tagungsbericht2008.pdf (Zugriff am 18.10.2020).

So war zum Beispiel aggressives Verhalten von Frauen in Bedrohungssituationen, die aktive Selbstbehauptung und präventive Selbstverteidigung mit den kulturellen und sozialen Vorstellungen konservativer Geschlechterrollen lange Zeit nicht vereinbar. Frauen mussten es deshalb erst erlernen, sich laut und deutlich zur Wehr zu setzen. Strategien für körperlich-mentales Empowerment wurden vor allem in der internationalen queer-feministischen Bewegung ab den 1970er Jahren entwickelt, organisiert und vermittelt.5Dennert, Gabriele/Leidinger, Christiane/Rauchut, Franziska (2007): Kämpfe und Konflikte um Macht und Herrschaft. Lesbenbewegung in der BRD der 80er Jahre. In: Dies. (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre, Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Berlin: Querverlag GmbH, S. 126–127.

In diesem Bezugsrahmen wurde der Verein Frauen in Bewegung e. V. 1985 von der US-amerikanischen Taekwondo-Weltmeisterin, Juristin und Frauenrechtsaktivistin Sunny Graff in Frankfurt am Main gemeinsam mit einer Gruppe Frankfurter Aktivistinnen gegründet, Mitinitiatorin war u. a. die afro-deutsche Sozialpädagogin, Autorin und Aktivistin der afro-deutschen Frauenbewegung (ADEFRA) Ika Hügel-Marshall.

Die Juristin kam Anfang der 1980er Jahre nach Frankfurt, um mit einem Stipendium an der Goethe-Universität über Vergewaltigungs- und Tötungsdelikte bei häuslicher Gewalt zu forschen. Sie war in ihrer Heimatstadt Columbus (Ohio) in der Anti-Vietnamkriegsbewegung und der Frauenbewegung engagiert und hatte dort u. a. das Women’s Action Collective mit zahlreichen Anlaufstellen für Frauen, u. a. dem Frauennotruf Women against Rape, mitgegründet. 1976 war Sunny Graff Mitgründerin der ersten US-amerikanischen Frauenvereinigung National Women’s Martial Arts Federation in der traditionell männerdominierten Kampfkunst. Als eine der ersten Kampfkunstaktivistinnen war sie bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich und wurde 1979 Taekwondo-Weltmeisterin.

Unter dem von Graff entwickelten Ansatz wurden im Verein Selbstverteidigungs- und Gewaltpräventionskurse sowie Taekwondo-Trainings für Frauen und Mädchen angeboten. Frauen in Bewegung e. V. verstand sich von Anfang an als Teil der neuen Frauenbewegung. Die Aktivistinnen etablierten einen Ort, an dem Mädchen und Frauen unter sich unabhängig von Hautfarben, Nationalitäten, Religionen und sexuellen Orientierungen Selbstverteidigung erlernen und Sport treiben können. Mit der Erkenntnis, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen überwiegend im häuslichen und persönlichen Umfeld stattfindet, vermitteln die Empowerment-Selbstverteidigungstechniken sowohl körperliche als auch mentale Kenntnisse und Fähigkeiten, um Bedrohungssituationen wahrzunehmen und Angreifer aktiv abzuwehren und auszuschalten.

Das integrative und intersektionale Arbeitskonzept des Vereins war und ist darüber hinaus eng verbunden mit kontinuierlichem gesellschaftspolitischen Engagement gegen jegliche Formen von Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie in patriarchalen Strukturen.6o. A. (2019): Kampfsporttrainerin Sunny Graff ist Preisträgerin des Tony-Sender-Preises. In: Frankfurter Wochenblatt, Artikel vom 31.07.7Frauen in Bewegung e. V. (o. J.): Willkommen bei FiB. Frauen in Bewegung Kampfkunst und Bewegung e. V. In: Webseite von Frauen in Bewegung e. V. Online unter: https://fraueninbewegung.de/ (Zugriff am 13.07.2021).

Nach dem Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsprogramm „Jede Frau und jedes Mädchen kann sich wehren!“, das auf spezifischen Rollenspielen, Wahrnehmungsübungen und einfachen Verteidigungsstrategien basiert, wurden in den vergangenen 40 Jahren (Stand 2019) in den USA, in Deutschland und europaweit mehr als 300 feministisch antirassistische Selbstverteidigungslehrerinnen ausgebildet.

Mehr als hunderttausend Frauen und Kinder haben bisher an den Selbstverteidigungs- und Gewaltpräventionskursen des Vereins teilgenommen.8Bernbeck, Ute (2019): Laudatio. In: Tony-Sender-Preis 2019, Dokumentation, S. 16. Online unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/tony-sender-preis/preistraegerin-2019 (Zugriff am 13.07.2021).

Der feministische Verein in Frankfurt am Main gehörte zu den ersten Kampfkunstvereinen speziell für Frauen in Deutschland.9Bernbeck, Ute (2019): Laudatio. In: Tony-Sender-Preis 2019, Dokumentation, S. 17. Online unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/tony-sender-preis/preistraegerin-2019 (Zugriff am 13.07.2021).

Arbeitsfelder und Angebote

In den Anfangsjahren führte der Verein jährlich mehrere Selbstverteidigungskurse und ein fortlaufendes Taekwondo-Training mit rund 40 Teilnehmerinnen und sechs Lehrerinnen durch. Das Konzept der Selbstverteidigung sah ein sogenanntes Konfrontationstraining vor, in Rollenspielen wurden Alltagssituationen von „Anmache“, sexueller Belästigung und dergleichen dargestellt und geeignete aktive Reaktionstechniken eingeübt.10Frauen in Bewegung e. V. (1987): Selbstdarstellung. In: Brinkmann to Broxten, Eva/Fuchs, Claudia/Kiltz, Elke/Schäfer, Brigitte/Sellach, Brigitte in Kooperation mit WEIBH e. V. (Hg.): Ohne Netz und doppelten Boden: Frauenprojekte & Frauenpolitik in Hessen. Frankfurt/M.: Zypresse Druck, S. 58–59.

Frauen in Bewegung e.V. Kampfkunst & Bewegung bietet heute (Stand 2021) Trainings von Frauen für Frauen in den Kampfkünsten Taekwonmoodo, Lapunti Arnis de Abanico und Tai Chi Chuan an, die auch in spezifischen Gruppen für ältere Frauen, Mädchen und Berufstätige unterrichtet werden. Weitere Schwerpunkte sind Selbstverteidigungs-und Gewaltpräventionskurse im Verein und extern in Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen. Das Programm wurde kontinuierlich erweitert u. a. durch Kursangebote in Funktioneller Basisgymnastik, Hatha Yoga, Schmerzprävention und Meditation.

In einem breiten Spektrum ist der Verein gleichzeitig in der Fortbildungsarbeit für Führungstrainer*innen sowie Selbstverteidigungstrainer*innen nach feministischen und antirassistischen Grundsätzen engagiert.11Landessportbund Hessen e. V. (Hg.) (2019): „Frauen in Bewegung – Kampfkunst und Bewegung“ mit Anerkennungspreis ausgezeichnet. In: landessportbund-hessen.de, Pressemeldung vom 23.10. Online unter: https://www.landessportbund-hessen.de/nc/geschaeftsfelder/kommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/pressemeldung/news/frauen-in-bewegung-kampfkunst-und-bewegung-mit-anerkennungspreis-ausgezeichnet/ (Zugriff am 20.10.2020). Der Verein richtete außerdem Workshops u. a. zum Thema Prävention sexueller Gewalt an Frauen mit körperlichen Einschränkungen, Gruppenführungstrainings für Mädchen sowie Selbstverteidigungskurse für Seniorinnen und Prostituierte des Frankfurter Straßenstrichs aus.12Bernbeck, Ute (2019): Laudatio. In: Tony-Sender-Preis 2019, Dokumentation, S. 16. Online unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/tony-sender-preis/preistraegerin-2019 (Zugriff am 13.07.2021).13Hockling, Sabine (2016): „Wenn man plötzlich merkt, wie stark man ist“. Interview mit Sunny Graff. In: Die Zeit, Artikel vom 30.11., Nr. 49. Online unter: https://www.zeit.de/karriere/2016-11/kampfkunst-fuehrung-karriere-frauen-vorteil (Zugriff am 19.10.2020).

Während der Corona-Pandemie haben die beiden Frauen-in-Bewegung-Trainerinnen Aylin Çaka und Alicia Lindhoff einen Selbstverteidigungs-Podcast mit dem Titel „Einfach Nein“ entwickelt, der über den HR-Radiosender You FM zu hören ist.14Rosendorff, Kathrin (2021): Zwei Frankfurterinnen starten einen Selbstverteidigungs-Podcast: „Mit Nein sagen fängt alles an“. In: Frankfurter Rundschau, Artikel vom 17.05. Online unter: https://www.fr.de/frankfurt/selbstverteidigungs-podcast-mit-nein-sagen-faengt-alles-an-90612317.html (Zugriff am 09.06.). Webseite des Podcasts.

Integrationsprojekte, internationale Festivals und Veranstaltungen, Netzwerke und Weiterbildung

Seit 2000 bietet der Verein Trainings für muslimische Mädchen und Frauen an der Tarik-Ben-Ziad-Moschee im Frankfurter Gallusviertel an.15Schramek, Sabine (2017): Ausgezeichnete Sportlerinnen. Gegen Anmache und Gewalt. Verein „FraueninBewegung“ erhält Preis für sein in jeder Weise stärkendes Training. In: Frankfurter Neue Presse, Artikel vom 27.11., S. 17.16Katerkamp, Mareike (2016): Kampfkunst im Gebetsraum. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Artikel vom 03.04. Online unter: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-frauen-trainieren-kampfkunst-in-moschee-14156410.html (Zugriff am 19.2020.).

Außerdem organisierte der Verein 2009 unter dem Motto Integration durch Sport mehrere Selbstverteidigungskurse zur Gewaltprävention für Migrantinnen. Die Veranstaltungen fanden in Kooperation mit dem Stadtjugendamt und Migrantinnenorganisationen der Stadt Frankfurt am Main statt.17Stör, Christian (2009): In der Ruhe liegt die Kraft. In: Frankfurter Rundschau, Artikel vom 30.11., S. H 6.

2011 initiierte der Verein das Internationale Frauenkampfkunstfestival in Frankfurt am Main und richtet die Veranstaltung seither alle zwei Jahre aus.18Wagner, Laura (2011): Wand als Waffe. In: Frankfurter Rundschau, Artikel vom 11.04., S. F 9.

2012 richtete der Verein eine Taekwondo-Schwarzgürtelprüfung für Schüler*innen der koreanischen Kampfkunst aus dem gesamten Bundesgebiet aus. Die Prüfungen nahm der Begründer des Oriental Martial Arts College (OMAC), Joon Pyo Choi, Columbus (Ohio) ab.19Lindhoff, Alicia (2012): Der Großmeister zu Gast. In: Frankfurter Rundschau, Artikel vom 17.09., S. F 9.

2014 veranstaltete der Verein zum 29-jährigen Bestehen den Audre-Lorde-Film- und Diskussionsabend in der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Präsentiert wurde die Produktion von Dagmar Schultz (Regie, Produktion), Ika Hügel-Marshall, Ria Cheatom und Aletta von Vietinghoff (Co-Autorinnen Drehbuch) Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984–1992 (2012). Die Veranstaltung wurde unterstützt vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, dem Autonomen Frauen*Lesbenreferat und dem Autonomen AStA-Schwulenreferat der Universität sowie dem Studentenwerk Frankfurt am Main.20Frauen in Bewegung e. V. (Hg.) (2014): Unsere 29 Jahr Feier mit Audre Lorde Filmabend. In: Webseite von Frauen in Bewegung e. V., Beitrag vom 22.05. Online unter: https://fraueninbewegung.de/page/3/ (Zugriff am 19.10.2020).21Schultz, Dagmar (o. J.): Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992. In: audrelorde-theberlinyears.com. Online unter: http://audrelorde-theberlinyears.com/deutsch/bios_de.html#.X434CO1CRPZ (Zugriff am 19.10.2020).

Sunny Graff war Projektpartnerin und Deutschlandkoordinatorin der Daphne-Programme der Europäischen Kommission. Darin wurden Voraussetzungen und Möglichkeiten von Selbstverteidigung für Frauen in den EU-Ländern untersucht.22Bernbeck, Ute (2019): Laudatio. In: Tony-Sender-Preis 2019, Dokumentation, S. 16. Online unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/tony-sender-preis/preistraegerin-2019 (Zugriff am 13.07.2021).23Schultz, Dagmar (o. J.): Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992. In: audrelorde-theberlinyears.com. Online unter: http://audrelorde-theberlinyears.com/deutsch/bios_de.html#.X434CO1CRPZ (Zugriff am 19.10.2020).24Europäische Kommission (Hg.) (2016): Daphne III Funding Programme. In: European Commission – Justice, Beitrag vom 24.11. Online unter: https://ec.europa.eu/justice/grants1/programmes-2007-2013/daphne/index_en.htm (Zugriff am 19.10.2020).

Organisation und Haushalt

Zuletzt leiteten 10 Trainerinnen rund 370 Schülerinnen in der Kampfsportschule an (Stand 2020). Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und projektbezogene Förderungen u. a durch das Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main. Seit 2020 erhält Frauen in Bewegung institutionelle Förderung durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main.25Dezernat: X Umwelt und Frauen (Hg.) (2020): Bericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung, vom 07.09. Frankfurt/M.26Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main (Hg.) (2019): Grüne Woche 39/2019. In: Newsletter, Beitrag vom 28.11. Online unter: https://www.gruene-frankfurt.de/newsletter/partei/newsletter-partei/gruene-woche-392019-28112019/) (Zugriff am 19.10.2020).27Thelen, Sonja (2020): Eine wehrhafte Frau. Sunny Graff erhält Tony-Sender-Preis. In: Senioren Zeitschrift. Nr. 1, S. 35.

Gründerinnen und Mitarbeiterinnen u. a.

Gründerinnen: Sunny Graff, Ika Hügel-Marshall28Frauen in Bewegung e. V. (Hg.) (2014): Unsere 29 Jahr Feier mit Audre Lorde Filmabend. In: Webseite von Frauen in Bewegung e. V., Beitrag vom 22.05. Online unter: https://fraueninbewegung.de/page/3/ (Zugriff am 19.10.2020).

Mitarbeiterinnen: u. a Daniele Mattern, Ute Bernbeck,29Bernbeck, Ute (2019): Laudatio. In: Tony-Sender-Preis 2019, Dokumentation, S. 16. Online unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/tony-sender-preis/preistraegerin-2019 (Zugriff am 13.07.2021). Steph Taibi

Vorstände aktuell: Renate Lenz, Elisa Schwis30Frauen in Bewegung e. V. (o. J.): Impressum. In: Webseite von Frauen in Bewegung e. V. Online unter: https://fraueninbewegung.de/impressum/ (Zugriff am 13.07.2021)

Standort des Vereins Frauen in Bewegung im Baumweg 8, Frankfurt am Main

Standorte von Frauen in Bewegung e. V. sind heute (Stand 2021):

FIB, Baumweg 8, Frankfurt am Main

Trainingsräume in der Tarik-Ben-Ziad-Moschee, Mönchhofstraße 24a, Frankfurt am Main

Mädchentrainingsräume in der Valentin-Senger-Schule, Valentin-Senger-Straße 136a, Frankfurt am Main

Auszeichnungen

2009 wurde Sunny Graff mit dem Els-Schröder-Preis des Deutschen Turner-Bunds für ihr ehrenamtliches Engagement für die Gleichstellung und Sichtbarkeit von Frauen in Sportvereinen ausgezeichnet31Deutscher Turner Bund (o. J.): Els-Schröder-Preis. Frauen sichtbar machen! In: Webseite des Deutschen Turner Bunds. Online unter: https://www.dtb.de/personal-frauen-und-gleichstellung/frauen-und-gleichstellung/els-schroeder-preis/ (Zugriff am 13.07.2021).und in die US-amerikanische Taekwondo Hall of Fame aufgenommen.32Sunny Graff in Hall of Fame. In: Taekwondo Hall of Fame World Headquarters. Online unter: http://www.lacancha.com/Sunny.html (Zugriff am 13.07.2021).

2012 ging der Lu-Röder-Preis des Landessportbunds Hessen für außergewöhnliche Leistungen von Frauen für Frauen in Sportvereinen und -verbänden an Sunny Graff.33Landessportbund Hessen (Hg.) (2012): Lu Röder-Preis für Anja Wolf-Blanke und Sunny Graff, In: landessportbund-hessen.de, Artikel vom 12.05. Online unter: https://www.landessportbund-hessen.de/geschaeftsfelder/gleichstellung-im-sport/lu-roeder-preis/ (Zugriff am 13.07.2021).34o. A. (2012): Auszeichnung für engagierte Frauen. In: Frankfurter Rundschau, Artikel vom 23.05., Seite F15.

2014 erhielt Sunny Graf den Ehrenbrief des Landes Hessen für ihre langjährigen ehrenamtlichen Leistungen als Selbstverteidigungslehrerin.35o. A. (2014): Sunny Graff erhält den Ehrenbrief des Landes Hessen am 06.11.2014. In: Modern Arnis | Lapunti Arnis de Abanico Frankfurt. Online unter: https://arnis-frankfurt.de/tag/sunny-graff/# (Zugriff am 13.07.2021),

2015 wurde Frauen in Bewegung e. V. mit dem 2. Platz des Heinz-Lindner-Preises für Breitensport des Landessportbunds Hessen ausgezeichnet.36Frauen in Bewegung e. V. (o. J.): Auszeichnungen. In: Webseite von Frauen in Bewegung e. V. Online unter: https://fraueninbewegung.de/auszeichnungen/ (Zugriff am 13.07.2021).

2017 wurde der Verein im Wettbewerb Starke Netze gegen Gewalt des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Im Rahmen der Aktion Starke Netze bietet Frauen in Bewegung e. V. Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen an.37o. A. (2017): Ausgezeichnete Sportlerinnen. Gegen Anmache und Gewalt – Verein „Frauen in Bewegung“ erhält Preis für sein in jeder Weise stärkendes Training. In: Frankfurter Neue Presse, Artikel vom 27.11., S. 17.38Deutscher Olympischer Sportbund e. V. (Hg.) (o. J.): Kursangebote der Aktion „Starke Netze gegen Gewalt“. In: Starke Netze gegen Gewalt. Online unter: https://starke-netze.dosb.de/suche/kursangebote (Zugriff am 13.07.2021).

2019 wurde der Verein mit dem Anerkennungspreis des ODDSET Zukunftspreises des hessischen Sports ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich vom Landessportbund Hessen und LOTTO Hessen vergeben.39Landessportbund Hessen e. V. (Hg.) (2019): „Frauen in Bewegung – Kampfkunst und Bewegung“ mit Anerkennungspreis ausgezeichnet. In: landessportbund-hessen.de, Pressemeldung vom 23.10. Online unter: https://www.landessportbund-hessen.de/nc/geschaeftsfelder/kommunikation-und-marketing/pressemitteilungen/pressemeldung/news/frauen-in-bewegung-kampfkunst-und-bewegung-mit-anerkennungspreis-ausgezeichnet/ (Zugriff am 20.10.2020).

2019 wurde Sunny Graff mit dem Tony-Sender-Preis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.40o. A. (2019): Kampfsporttrainerin Sunny Graff ist Preisträgerin des Tony-Sender-Preises. In: Frankfurter Wochenblatt, Artikel vom 31.07.

Publikationen

  • Frauen in Bewegung e. V, (Hg.) (1987): Unser Leben befreien. Eine feministische Analyse zur Verhinderung von Vergewaltigung.  Frankfurt/M.
  • Graff, Sunny (1992): Behinderte Frauen wehren sich. In: Bütfering, Elisabeth/Hillmann, Ursula/Jung, Marie Luise/Stück, Susanne/Wennagel, Annegret/WEIBH e. V. (Hg.) (1992): FrauenStadtbuch Frankfurt. Frankfurt/M.: AZ-Verlag, S. 117–119.
  • Graff, Sunny/Rieger, Birgit (2001): Mädchen sind unschlagbar: Selbstverteidigung kannst du lernen! Ravensburg: Ravensburger , ISBN 3-473-35885-1.
  • Graff, Sunny (2004): Mit mir nicht! Berlin: Orlanda Verlag, ISBN 3-936937-19-2.
  • Führer, Susanne (Mod.) (2017): Taekwondo-Trainerin und Rechtanwältin Sunny Graff: Ein Tag ohne Schreien ist wie ein Tag ohne Sonne. In: Deutschlandfunk Kultur, Podcast, Beitrag vom 13.09. Online unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/taekwondo-trainerin-und-rechtsanwaeltin-sunny-graff-ein-tag.970.de.html?dram:article_id=395684 (Zugriff am 13.07.2021).

Literatur

  • Caignon, Denise/Groves, Gail (Hg.) (1998): Schlagfertige Frauen: Erfolgreich gegen die alltägliche Gewalt. Frankfurt/M.: S. Fischer Verlag, ISBN 3-596-13876-0.

Weblinks

Eingang zu den Räumen des Vereins Frauen in Bewegung im Baumweg 8, Frankfurt am Main
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