Renate Sami

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Renate Sami (* 1935 in Berlin) ist eine deutsche Filmregisseurin,1Stiftung Deutsche Kinemathek (o. J.): Personenseite Renate Sami. In: Archiv der Deutschen Film- und Fernsehakademie. Online unter: https://dffb-archiv.de/dffb/renate-sami (Zugriff am 25.05.2021). die außerdem als Darstellerin, Regieassistentin, Drehbuchautorin sowie in den Funktionen Kamera, Schnitt, Produktionsleitung, Produktion und Aufnahmeleitung gearbeitet hat.2DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e. V. (o. J.): Personenseite Renate Sami. In: filmportal.de. Online unter: https://www.filmportal.de/person/renate-sami_0311a5c271f9435fa0688c8119760dec (Zugriff am 25.05.2021).

Werdegang

Renate Sami heiratete mit 18 Jahren einen Ägypter und ging mit ihm nach Kairo. Sie hat einen Sohn. In den 1960er Jahren kehrte sie in ihre Heimatstadt Berlin zurück und machte eine Ausbildung als Dolmetscherin und Übersetzerin.3Pellett, Gail (2011): A Year/Ein Jahr – a film by Renate Sami. In: Gail Pellett Productions, Beitrag vom 10.10. Online unter: https://gailpellettproductions.com/a-yearein-jahr-a-film-by-renate-sami/ (Zugriff am 25.05.2021). Renate Sami unterrichtete zunächst Französisch, Englisch und Deutsch und arbeitete zudem als Übersetzerin u. a. für die Verlage Melzer, Wagenbach und Rotbuch, bevor sie sich 1975 als Aufnahme- und Produktionsleiterin und Regieassistentin dem Film zuwandte.4Hamburger Filmbüro (Hg.) (1991): Filmblatt zu „Mit Pyramiden“, Berlinale.5Goettle, Gabriele (2008): Renate Sami erzählt: „Alle waren antiautoritär“. In: die tageszeitung, Artikel vom 23.05. Online unter: https://taz.de/Filmemacherin-Renate-Sami-erzaehlt/!5181669/ (Zugriff am 25.05.2021). 1976 erschien eine von Sami zusammengestellte und aus dem Französischen übersetzte Biografie über die französische Dichterin und Anarchistin Louise Michel.

Sami bewegte sich in linkspolitischen Kreisen, lebte u. a. in der Grunewaldstraße 88, ein Netzwerkpunkt für 68er. Sie wurde im Mai 1970 in Berlin verhaftet, da sie unter Verdacht stand, bei einer Antikriegsdemonstration einen Brandanschlag auf das Amerika-Haus verübt zu haben. Sie blieb ein Jahr in Untersuchungshaft. Nach ihrer Haft arbeitete sie selbst in der „Roten Hilfe“, die sich für politisch Inhaftierte einsetzte. In einem Erinnerungstext an Dorothea Ridder beschreibt Sami ihre Verbindungen zur linken Szene der 68er. So wurde auch sie in ihrem Prozess durch das Anwaltskollektiv Hans-Christian Ströbele, Klaus Eschen, Otto Schily verteidigt. Der Freispruch erfolgte erst, nachdem die Anwälte Revision eingelegt hatten.6Goettle, Gabriele (2008): Renate Sami erzählt: „Alle waren antiautoritär“. In: die tageszeitung, Artikel vom 23.05. Online unter: https://taz.de/Filmemacherin-Renate-Sami-erzaehlt/!5181669/ (Zugriff am 25.05.2021). Sami arbeitete auch, zusammen mit Klaus Eschen, Sibylle Plogstedt und Viktor Serge, an dem im Rotbuch Verlag erschienenen Buch „Wie man gegen Polizei und Justiz die Nerven behält“ mit.7Plogstedt, Sibylle (o. J.): Publikationsinfo. In: Webseite von Sibylle Plogstedt. Online unter: http://sibylle-plogstedt.de/publikationen/sachbuecher/wie-man-gegen-polizei-und-justiz-die-nerven-behaelt/ (Zugriff am 25.05.2021).

Nach dem Tod des Filmstudenten Holger Meins, der 1974 nach einem Hungerstreik als Protest gegen die Haftbedingungen für die RAF-Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Wittlich umgekommen war, drehte Sami mithilfe einiger von Meins’ Freunden und Kommilitonen den Dokumentarfilm „Es stirbt allerdings ein jeder …“ über ihn, der 1976 erschien. Sie begann, in verschiedenen Funktionen im Filmbereich zu arbeiten, u. a. als Regieassistentin und Produktions- und Aufnahmeleitung. 1975 bewarb sie sich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) und wurde abgelehnt.8o. A. (1975): Akademiebewerbung. In: FILMKRITIK, Nr. 224, August, S. 374.9Bernstorff, Madeleine (2002): Wie hast du gelebt? In: die tageszeitung, Artikel vom 16.11. Online unter: https://taz.de/!1077874/ (Zugriff am 25.05.2021).10Goettle, Gabriele (2008): Renate Sami erzählt: „Alle waren antiautoritär“. In: die tageszeitung, Artikel vom 23.05. Online unter: https://taz.de/Filmemacherin-Renate-Sami-erzaehlt/!5181669/ (Zugriff am 25.05.2021).

Samis feministische Perspektive wird u. a. im Werk „Filmtagebuch D 1975–1985 (Streifzüge)“ deutlich, das einerseits in einer Art filmischem Essay/Tagebuch das Leben in Westberlin porträtiert, dabei andererseits aber vor allem Frauen und weiblichen Alltag in den Blick nimmt.11Freerix, Michael (2017): Renate Sami. In: Ausland. Online unter: https://ausland-berlin.de/renate-sami (Zugriff am 25.05.2021). Auch in anderen Filmen, wie etwa „Mit Pyramiden“ (1990), nimmt Sami die Zuschauer*innen mit auf eine Reise – hier nach Ägypten –, deren Bildfolgen und Zusammensetzung unerklärt bleiben, sodass Raum für eigene Deutungen und Assoziationen bleibt.12Aurand, Ute (1998): Archiv. In: Filmsamstag, vom 16.03. Online unter: http://www.filmsamstag.de/archiv/1998/05/mit_pyramiden_r.php (Zugriff am 25.05.2021). Sami stellt dabei zwei Frauen vor, die unkommentiert aus ihrem Leben erzählen.13o. A. (o. J.) Datenbank: Filmseite zu „Mit Pyramiden“. In: Dokumentarfilmgeschichte. Forschungsplattform zum dokumentarischen Film in Deutschland. Online unter: http://www.db.dokumentarfilmgeschichte.de/detail.php?typ=film&id=17237 (Zugriff am 25.05.2021).

Sami nahm 1991 mit „Mit Pyramiden“ an der Berlinale teil.14o. A. (1991): Filmdatenblatt: Mit Pyramiden. In: Webseite der Berlinale. Internationale Filmfestspiele Berlin. Online unter: https://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/1991/02_programm_1991/02_filmdatenblatt_1991_19911026.html (Zugriff am 25.05.2021). Ihre Werke wurden u. a. auf dem Rosen Filmfest im Palmengarten Frankfurt (2003) oder dem Women Make Waves Festival in Taiwan (2004) gezeigt.15Universität Paderborn (o. J.): Personenseite Renate Sami. In: Blogs – Uni Paderborn . Ein Service des Zentrums für Informations- und Medientechnologien. Online unter: https://blogs.uni-paderborn.de/brauerhoch/renate-sami/ (Zugriff am 25.05.2021). Unter dem Motto „A History of Resistance“ wurden einige Werke Samis auch am Harvard Film Archive gezeigt, wobei sie selbst bei den Vorführungen vor Ort war.16German Consulate General Boston (o. J.): The Films of Renate Sami at the Harvard Film Archive. In: German Missions in the United States. Online unter: https://www.germany.info/us-en/embassy-consulates/boston/-/2130978 (Zugriff am 25.05.2021). Ihre Arbeit wird einem eher experimentellen, avantgardistischen Genre zugeordnet.17o. A. (o. J.): Renate Sami. In: Experimental Cinema. News and resources on experimental films. Online unter: https://expcinema.org/site/en/tags/renate-sami (Zugriff am 25.05.2021). Ihre Freundin, die Filmemacherin und Kuratorin Ute Aurand, beschreibt ihre Filme als eine Mischung aus „Essay, Poesie, Dokumentation, Tagebuch, Musik, Stille, Sprache.“18o. A. (2018): A History of Resistance. The Films of Renate Sami. In: Harvard Film Archive. Online unter: https://harvardfilmarchive.org/programs/a-history-of-resistance-the-films-of-renate-sami (Zugriff am 25.05.2021). Auch Sami selbst vergleicht z. B. den Film „Ein Jahr“ (Premiere auf dem New York Film Festival 2011) mit einem Gedicht.19Pellett, Gail (2011): A Year/Ein Jahr – a film by Renate Sami. In: Gail Pellett Productions, Beitrag vom 10.10. Online unter: https://gailpellettproductions.com/a-yearein-jahr-a-film-by-renate-sami/ (Zugriff am 25.05.2021). Regelmäßig nahm Ute Aurand Werke Samis in ihre Programme auf.20Aurand, Ute (o. J.): Filmreihen/Curations. In: Webseite von Ute Aurand. Online unter: http://www.uteaurand.de/programm/kuratierte_filmprogramme.php (Zugriff am 25.05.2021). Zu ihrem 80. Geburtstag richtete das Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. 2015 eine Werkschau für sie aus.21arsenal. institut für film und videokunst e. V. (2015): Für Renate Sami. In: arsenal-berlin.de. Online unter: https://www.arsenal-berlin.de/forum-forum-expanded/news/fuer-renate-sami/ (Zugriff am 25.05.2021).

Ute Aurand und Sami veranstalteten zudem gemeinsam mit Theo Thiesmeyer, einem weiteren Filmemacher, ab 1997 die Filmreihe „Filmsamstag“.22o. A. (2018): A History of Resistance. The Films of Renate Sami. In: Harvard Film Archive. Online unter: https://harvardfilmarchive.org/programs/a-history-of-resistance-the-films-of-renate-sami (Zugriff am 25.05.2021). Als Gast nahm Sami auch an Veranstaltungen der Kinothek Asta Nielsen e. V. teil.23Kinothek Asta Nielsen e. V. (2017): Archiv. In: Webseite der Kinothek Asta Nielsen. Online unter: https://www.kinothek-asta-nielsen.de/archiv/2017.html (Zugriff am 25.05.2021).

In „Berlin Chamissoplatz“ (1980) spielte Sami eine Barfrau und fungierte zudem als Produzentin.24o. A. (o. J.): Filmografie Renate Sami. In: fernsehserien.de. Online unter: https://www.fernsehserien.de/renate-sami/filmografie (Zugriff am 25.05.2021). Der Film „Aus heiterem Himmel“, an dem Sami mit Marie-Susanne Ebert, Monika Funke-Stern, Ebba Jahn, Barbara Kasper, Anke Oehme, Ingrid Oppermann, Angi Welz-Rommel und Claudia Schilinski arbeitete, wurde 1982 bei der internationalen Filmwoche des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg als bester Fernsehfilm ausgezeichnet.25Internationales Filmfestival Mannheim Heidelberg (o. J.): Sonderpreis für den Besten Fernsehfilm. In: 1982 IFFMH-Chronik. Online unter: https://www.iffmh.de/das-sind-wir/festivalarchiv/1982/index_ger.html (Zugriff am 25.05.2021).

Die Filmförderungsanstalt gewährte der Stiftung Deutsche Kinemathek 2020 eine Fördersumme von 65.676,25 Euro für den restauratorischen Erhalt des 1990 entstandenen Films „Mit Pyramiden“ aus kuratorischem Interesse.26FFA – Filmförderungsanstalt (2020): Förderprogramm Filmerbe: 1,7 Millionen Euro für die Restaurierung und Digitalisierung von 38 Filmen. In: Webseite der FFA, Pressemitteilung vom 24.09. Online unter: https://www.ffa.de/aid=1469.html?newsdetail=20200924-1613_foerderprogramm-filmerbe-17-millionen-euro-fuer-die-restaurierung-und-digitalisierung-von-38-filmen(Zugriff am 25.05.2021).

Filmografie

  • 1976: Es stirbt allerdings ein jeder … (16 mm, s/w und Farbe, 60 min.; im Archiv der Deutschen Kinemathek)
  • 1976: Jackpot, mit Matthias Weiss (16 mm, Farbe, 80 min.; im Archiv der Kinemathek München)
  • 1978: Geschichten erzählen (Video, s/w., 80 min.)
  • 1983: Die Schutzfolie (16 mm, s/w, 8 min.; im Verleih des Arsenal – Institut für Film und Videokunst)
  • 1984: Grüne Chevrolets oder der Saxophonspieler, mit Ebba Jahn (16 mm, Farbe, 10 min.)
  • 1985: Cesare Pavese. Turin – Santo Stefano Belbo, mit Petra Seeger (16 mm, Farbe, 60 min.; im Archiv der Deutschen Kinemathek)
  • 1986: Nur ein paar Schritte (Video, s/w, 80 min.)
  • 1990: Mit Pyramiden (16 mm, Farbe, 93 min.; im Archiv der Deutschen Kinemathek)
  • 1990: Fahrt nach Kairo (16 mm, Farbe, 60 min.; im Archiv der Deutschen Kinemathek)
  • 1994: Die schöne Gießerin (Video High8, Farbe, 30 min.)
  • 1995: Wenn du eine Rose siehst (16 mm, Farbe, 4 min.; im Verleih des Arsenal – Institut für Film und Videokunst)
  • 1996: Gespräche mit 14 Nipkow-Stipendiaten (Video VHS, Farbe, 30 min.)
  • 1996: Broadway Mai 95 (16 mm, s/w und Farbe, 30 min.; im Verleih des Arsenal – Institut für Film und Videokuns)
  • 2000: Sarah Schumann (MiniDV, Farbe, 46 min.)
  • 2003: Taliesin. Frank Lloyd Wright (MiniDV, Farbe, 22 min.)
  • 2005: Filmtagebuch 1975–1985 (Streifzüge) (MiniDV, Farbe, 37 min.)
  • 2007: Liane Birnbergs Werkstatt und die Geschichte ihres Vaters David Baruch Birnberg (MiniDV, 38 min.)
  • 2011: Ein Jahr (MiniDV, s/w und Farbe, 12 min.)
  • 2011: Venedig 2011 (HDV, Farbe, 4:50 min.)
  • 2013: Am Lietzensee (HDV, Farbe, 9:25 min.)
  • 2013: Kairo April 2013 (HDV, Farbe, 1:45 min.)
  • 2015: Sarah Schumann malt ein Bild (HDV, 15 min.)
  • 2016: Japan März 2014 (HDV, Farbe, 4:47 min.)
  • 2016: Linum mit Barbara (HDV, Farbe, 1:13 min.)
  • 2017: Buchholz mit Antje (HDV, Farbe, 2 min.)
  • 2018: 1, 2, 3 Krähen und eine leere Bank (HDV, Farbe, 2 min.)
  • 2018: Cape Cod (HDV, Farbe, 2:37 min.)

Literatur (Auswahl)

  • o. A. (1977): Holger Meins – Zwei Protokolle. In: Filmkritik, Nr. 247, Juli, S. 325.
  • Thome, Rudolf (1979): Das ist eine Utopie. Das Kino, von dem ich träume. In: Pflaum, Hans Günther: Jahrbuch Film 79/80. München: Carl Hanser Verlag, S. 76 (Zu: Geschichten erzählen).
  • Huber Margaretha (1997): also, was ist denn wirklich? Zu einem Film von Renate Sami über Holger Meins. In: Frauen und Film, Heft 60, S. 96–105 (Zu: Es stirbt allerding ein jeder …).
  • Nau, Peter (2002): Zwischen Himmlischem und Irdischem. In: 24 – Kinozeitschrift, November, S. 19. (Zu: Mit Pyramiden)
  • Beringer, Johannes (2006): Tagebuch 1975–1985. In: shomingeki, Nr. 18, Winter, S. 37.
  • Nau, Peter (2013): Über fehlende und gefundene Bilder in politischen Dokumentarfilmen. In: KOLIK, Sonderheft film, Nr. 20, S. 23 (Zu: Liane Birnbergs Werkstatt und die Geschichte ihres Vaters David Baruch Birnberg).
  • Hamers, Jeremy (2013): Autour de Holger Meins. Documentaire et lutte armée dans l’entourage de la DFFB après 1969. In: Cahiers d´ Études Germaniques, Contre-cultures à Berlin de 1960 à nos jours. Nr. 64. Online unter: https://journals.openedition.org/ceg/8130 (Zugriff am 25.05.2021).
  • Hayn, Stefan (2014): Renate Sami. Es stirbt allerdings ein jeder, fragt sich nur wie und wie du gelebt hast. Ein Gespräch. In: Ders.: Geht die Geschichte weiter? Berlin: Verlag der Universität der Künste, ISBN 978-3-89462-258-9, S. 19.
  • Ortega, Garbiñe/Palacios, María et al. (Hg.) (2020): Meditations on the Present: Ute Aurand, Helga Fanderl, Jeannette Muñoz, and Renate Sami. Punto de Vista Collection Nr. 14, ISBN 978-8-40918119-3.

Publikationen/Übersetzungen (Auswahl)

  • Lowenfels, Walter (Hg.) (1968): Wo ist Vietnam? 89 amerikanische Dichter gegen den Krieg in Vietnam. Aus dem Amerikanischen von Renate Sami und Horst Tomayer. Darmstadt: Melzer.
  • Meynaud, Jean (1969): Bericht über die Abschaffung der Demokratie in Griechenland. Parteien, Kapital, Königshaus, Armee vor und nach dem Putsch. Übersetzt von Renate Sami. Berlin: Wagenbach.
  • Guérin, Daniel/Mandel, Ernest (1972): Einführung in die Geschichte des amerikanischen Monopolkapitals. Aus dem Französischen von Renate Genth und Renate Sami. Berlin: Wagenbach, ISBN 978-3-8031-1037-4.
  • Behar, Abraham/Chevallier, Robert/Depaquit, Serge/Felix, Christian/Guillou, Henri/Krumnow, Fredo/Sauvageot, Jacques (1972): Que faire: Klassenkämpfe in Frankreich seit dem Mai 1968. Aus dem Französischen von Renate Sami. Berlin, Merve-Verlag.
  • Eschen, Klaus/Plogstedt, Sibylle/Sami, Renate/Serge, Victor (1973): Wie man gegen Polizei und Justiz die Nerven behält. Berlin: Rotbuch Verlag, ISBN 978-3-88022-007-2.
  • Debray, Régis/Gallo, Max/Carrillo, Santiago (1975): Spanien nach Franco. Aus dem Französischen von Renate Sami. Berlin: VSA – Verlag f. d. Studium d. Arbeiterbewegung, ISBN 978-3-87975-051-1.
  • (1976): Louise Michel: Ihr Leben, ihr Kampf, ihre Ideen. (Der Anarchofeminismus aus dem Amerikanischen übersetzt von Reinhard Lauterbach und Dita Stafski; Louise Michel aus dem Französischen übersetzt und zusammengestellt von Renate Sami.) Berlin: Kramer, ISBN 978-3-87956-071-4.
  • Sami, Renate/Behrend, Heike (1988): Holger Meins, Filmstudent von 1966 bis 1968. In: Petermann, Werner/Thoms, Ralph (Hg.): Kino-Fronten. 20 Jahre ’68 und das Kino. München: Trickster Verlag, ISBN 978-3-923804-24-5, S. 17–20.

Weblinks

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