Die BücherFrauen e. V. sind ein Berufsverband und Netzwerk für Frauen aus allen Bereichen der Buch- und Medienbranche im deutschsprachigen Raum.1BücherFrauen (2023): Satzung Bücherfrauen e. V. (2023). In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/fileadmin/DATEN/bilder/PDF/BF_Satzung_2024_final.pdf (Zugriff am 25.11.2025). 2Makowsky, Arno (1994): Männerwirtschaftswelt. Verlegerinnen diskutieren auf der Münchner Bücherschau. In: Süddeutsche Zeitung, Artikel vom 22.11. S. 15. Online unter: https://bib-hessen.genios.de/document/SZ__ece81f441aef90ae7e2c259634c401bada6a42ed (Zugriff am 25.11.2025). Das Netzwerk wurde am 23. November 1990 in München gegründet.3BücherFrauen (o. J.): Die Geschichte der BücherFrauen. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/geschichte (Zugriff am 25.11.2025). 4o. A. (1993): Die Bücherfrauen weben sich ein eigenes Netzwerk. In: Stuttgarter Zeitung, Artikel vom 13.11.

Die BücherFrauen verstehen sich als Netzwerk, das Frauen aus allen Bereichen rund um Bücher und angrenzende Medien – regional, national und international – vernetzt. Sie verbinden Angestellte und Selbstständige, Berufseinsteigerinnen und Führungskräfte. Der Verein wurde von Feministinnen gegründet und setzt sich seither für die Gleichstellung aller Geschlechter und Genderidentitäten ein. Die BücherFrauen engagieren sich ehrenamtlich für das Netzwerk und unterstützen sich gegenseitig durch beruflichen Informationsaustausch und persönlichen Kontakt. Weiter bieten die BücherFrauen Weiterbildung und Qualifizierung an und beziehen Position in frauen- und branchenpolitischen Fragen. Sie treten für eine weltoffene und vielseitige Gesellschaft ein und stellen sich gegen jegliche Form von Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ihr Leitsatz „Jede BücherFrau versteht sich als Repräsentantin des Netzwerks“ unterstreicht ihre basisdemokratische Struktur.5BücherFrauen (o. J.): Organisation. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/organisation (Zugriff am 25.11.2025). 6o. A. (1993): Die Bücherfrauen weben sich ein eigenes Netzwerk. In: Stuttgarter Zeitung, Artikel vom 13.11.

Geschichte

Die Gründung der BücherFrauen e. V. ist eng verbunden mit der seit 1981 stattfindenden Women-in-Publishing-(WiP)-Party auf der Frankfurter Buchmesse. Hier fanden sich Frauen aus der Buchbranche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, inspiriert vom Vorbild der englischen Women in Publishing. Diese Veranstaltung bildete den Grundstein für einen Verein, der Frauen in der Buchbranche stärken und vernetzen wollte.7BücherFrauen (o. J.): Die Geschichte der BücherFrauen. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/geschichte (Zugriff am 25.11.2025).

Women in Publishing wurde im Frühjahr 1979 in London unter anderem von der Literaturagentin Anne McDermid, der Verlegerin Liz Calder, der Verlegerin und Herausgeberin Ursula Owen und der Verlegerin, Schriftstellerin und Literaturkritikerin Carmen Callil zunächst als offene Diskussionsplattform ins Leben gerufen und wurde schließlich zum Verein mit eigener Satzung, der sich Frauenförderung in der Branche zum Ziel setzt.8Women in Publishing (o. J.): About us. In: Website von Women in Publishing. Online unter: https://www.womeninpublishing.org.uk/about-us/ (Zugriff am 25.11.2025).

BücherFrauen positionierten sich aktiv in politischen Debatten zur Gleichstellung im Kulturbetrieb. BücherFrauen stehen für Frauen in Führungspositionen in der Buchbranche.9Makowsky, Arno (1994): Männerwirtschaftswelt. Verlegerinnen diskutieren auf der Münchner Bücherschau. In: Süddeutsche Zeitung, Artikel vom 22.11. S. 15. Online unter: https://bib-hessen.genios.de/document/SZ__ece81f441aef90ae7e2c259634c401bada6a42ed (Zugriff am 25.11.2025). 10Bredl, Barbara (1994): Das Ziel heisst Chefetage. Die ‚BuecherFrauen‘ melden sich energisch zu Wort. In: Süddeutsche Zeitung, Artikel vom 17.11., S. 10. Eine aus den Debatten hervorgegangene Initiative ist das Forschungsprojekt „#Frauenzählen“ der verbandübergreifenden AG DIVERSITÄT , welches 2017 ins Leben gerufen wurde. Das Projekt wird insbesondere von ehrenamtlichen Forschenden begleitet. 2018 wurde die Pilotstudie „Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb“ veröffentlicht. Hierbei wurden Stichproben aus Literaturkritiken unterschiedlicher Tageszeitungen, Zeitschriften, Fernseh- und Radiosendungen jeweils zwei Wochen vor und nach der Leipziger Buchmesse 2018 erhoben und hinsichtlich der Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Autor*innen, insbesondere in der Häufigkeit und im Umfang der Rezensionen, untersucht. Die Pilotstudie zeigte sowohl eine häufigere Besprechung von Autoren in den untersuchten Kritiken als auch, dass eine überwiegende Mehrheit der Rezensent*innen männlich war.11Institut für Medienforschung (o. J.): Genderreport der Buchbranche. In: Website des Instituts für Medienforschung, Universität Rostock. Online unter: https://www.imf.uni-rostock.de/forschung/kommunikations-und-medienwissenschaft/gender-medien/genderreport-der-buchbranche/ (Zugriff am 25.11.2025). 12#frauenzählen (o. J.): Pilotstudie „Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb. In: Website von #frauenzählen. Online unter: http://www.xn--frauenzhlen-r8a.de/studientext.html (Zugriff am 25.11.2025).

Im Jahr 1992 erschien das erste Adressverzeichnis der BücherFrauen, bekannt als das Blaue Buch, das ab 1994 jährlich zur Leipziger Buchmesse neu aufgelegt wurde. In diesem Jahr wurde auch ein erstes Logo vorgestellt. Ein Jahr später erschien der erste Newsletter, konzipiert von Heike Wilhelmi und Evelyn Kuttig. Er hielt die Mitglieder über die Vereinsarbeit und aktuelle Branchenthemen informiert und wurde fortan zweimal jährlich veröffentlicht. 1994 präsentierten sich die BücherFrauen erstmals mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse und veröffentlichten ihre erste Gehalts- und Honorarumfrage. Bis 1995 hatte der Verein bereits rund 500 Mitglieder, die in vierzehn Städtegruppen organisiert waren und zahlreiche Fortbildungsangebote sowie Möglichkeiten zum Informationsaustausch bereitstellten. 1998 wurde die Geschäftsstelle in Berlin durch Vera Seehausen, freiberufliche Redakteurin und Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin (Charité), und Annette Sandberg eröffnet.13Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin (o. J.): Person: Vera Seehausen. In: Website des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Charité Berlin. Online unter: https://medizingeschichte.charite.de/metas/person/person/address_detail/vera_seehausen (Zugriff am 04.12.2025).

2005 verfassten die BücherFrauen ein Whitepaper zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für den Börsenverein des deutschen Buchhandels.14BücherFrauen (o. J.): Die Geschichte der BücherFrauen. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/geschichte (Zugriff am 25.11.2025). Darin wird explizit auch auf den Gender Pay Gap im Buchhandel und in der gesamten Branche aufmerksam gemacht: So verdienen Frauen im Durchschnitt 8,3 % weniger als Männer (Stand 2021).15Redaktion Börsenblatt (2021): Gender Pay Gap auch im Buchhandel. In: Börsenblatt, Artikel vom 22.07. Online unter: https://www.boersenblatt.net/news/buchhandel-news/gender-pay-gap-auch-im-buchhandel-186687 (Zugriff am 04.12.2025).

Hier knüpft auch die zum zwanzigjährigen Jubiläum erschienene Studie der BücherFrauen „Mehrwert. Arbeiten in der Buchbranche heute“ an, die die Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern in der Branche vergleicht. Als ein Ergebnis zeigt die Studie, dass bei über 1.000 Befragten aus der Buchbranche Frauen 23 % weniger als Männer verdienen – und das auch, wenn Bildungsweg, Qualifikation und Position gleich sind.16Redaktion Börsenblatt (2010): Neue Studie: Arbeiten in der Buchbranche. In: Börsenblatt, Artikel vom 08.10.2010. Online unter: https://www.boersenblatt.net/archiv/398172.html (Zugriff am 04.12.2025). Damit sei der Gender Pay Gap in der Buchbranche noch gravierender als bei anderen Berufen.17Ehlers, Frauke (2012): Vom Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen. In: buchreport, Artikel vom 13.04. Online unter: https://www.buchreport.de/news/frauke-ehlers-vom-lohnunterschied-zwischen-manner-und-frauen/ (Zugriff am 04.12.2025). Aus dieser Studie heraus entstanden bis heute offene Debatten zu Herausforderungen des Gender Pay Gaps in Zeiten der Digitalisierung oder auch zu geforderten Quoten in der Buchbranche.18Hehemann, Eva (2012): Braucht die Buchbranche eine Quote? In: buchreport, Artikel vom 07.05. Online unter: https://www.buchreport.de/news/eva-hehemann-braucht-die-buchbranche-eine-quote/ (Zugriff am 04.12.2025). 19Krones, Susanne (2012): Gerecht ist besser – für alle! In: buchreport, Artikel vom 30.04. Online unter: https://www.buchreport.de/news/susanne-krones-gerecht-ist-besser-fur-alle/ (Zugriff am 04.12.2025).

Die erste BücherFrauen-Akademie wurde 2007 ins Leben gerufen, und im darauffolgenden Jahr thematisierte der Verein die Herausforderungen des digitalen Zeitalters. 2009 brachte die erste E-Akademie neues Wissen in die Buchbranche, und das erste BücherFrauen-Magazin erschien.20Strohscheer, Dana/Sharon Adler (2012): Interview mit Valeska Henze, Politikwissenschaftlerin & Übersetzerin. 1. Vorsitzende der BücherFrauen e. V. In: Aviva. Online Magazin für Frauen, Interview vom 16.10. Online unter: https://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Interviews.php?id=141455 (Zugriff am 04.12.2025).

2021 wurde der BücherFrauen-Literaturpreis Christine, benannt nach der italienisch-französischen Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Christine de Pizan (1364 – um 1430), zum ersten Mal vergeben.21Dutli, Ralph (2025): Christine de Pizan in der Frankfurter Anthologie. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Artikel vom 14.03. Online unter: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/christine-de-pizan-in-der-frankfurter-anthologie-110358018.html (Zugriff am 04.12.2025). 22(o. A.) (2021): Neuer Buchpreis nur für Frauen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Artikel vom 05.02., S. 12.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und zeichnet Autorinnen aus, die mit ihrem Schreiben zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Stärkung von Frauen und Mädchen beitragen. Zusätzlich zu einem Preisgeld von 10.000 € erhalten die Preisträgerinnen eine von der Karlsruher Künstlerin Kassandra Becker gestaltete Statue.Erste Preisträgerin war 2021 Mely Kiyak mit ihrem Werk Frausein.23BücherFrauen (2021): Der BücherFrauen-Literaturpreis „Christine“ 2021 geht an Mely Kiyak. In: Website der BücherFrauen, Pressemeldung vom 21.10. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/branchendebatte/literaturpreis/artikel/christine-2021 (Zugriff am 04.12.2025). 2023 wurde Slata Roschal für ihr Buch 153 Formen des Nichtseins ausgezeichnet.24BücherFrauen (2023): Der BücherFrauen-Literaturpreis „Christine“ 2023 geht an Slata Roschal. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/branchendebatte/literaturpreis/artikel/der-buecherfrauen-literaturpreis-christine-2023-geht-an-slata-roschal (Zugriff am 04.12.2025). 2025 wurde der Preis zum ersten Mal für eine Übersetzung vergeben: den Roman „Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte“ der spanischen Autorin Dulce Chacón, übersetzt von Friederike Hofert.25o. A. (2025): BücherFrauen-Literaturpreis 2025 erstmals an eine Übersetzung vergeben. In: BuchMarkt, Artikel vom 27.10. Online unter: https://buchmarkt.de/buecherfrauen-literaturpreis-2025-erstmals-an-eine-uebersetzung-vergeben/ (Zugriff am 04.12.2025). 26Redaktion Börsenblatt (2025): Die „Christine“ geht erstmals an eine Übersetzung. In: Börsenblatt, Artikel vom 27.10. Online unter: https://www.boersenblatt.net/news/preise-und-auszeichnungen/die-christine-geht-erstmals-eine-uebersetzung-395541 (Zugriff am 04.12.2025).

2023 startete die erste Feministische Buchwoche,27BücherFrauen (2025): Feministische Buchwoche. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/branchenthemen/feministische-buchwoche (Zugriff am 04.12.2025). 28BücherFrauen (o. J.): Die Geschichte der BücherFrauen. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/geschichte (Zugriff am 25.11.2025). kurz FemBuWo, als bundesweite Veranstaltung mit verschiedenen Lesungen, Diskussionsrunden und Verlags- beziehungsweise Buchvorstellungen. Seitdem findet die FemBuWo jährlich statt.29Kindermann, Anna (2025): Feministische Buchwoche 2025. In: Website des Kindermann Verlags, Artikel vom 23.04. Online unter: https://www.kindermannverlag.de/feministische-buchwoche-2025/ (Zugriff am 25.11.2025). Ziel ist, die Diversität feministischer Perspektiven in der Buchbranche einem breiteren Publikum näherzubringen.30Wetzel, Pierre (2023): Im Interview: Charlotte Fondraz über die Feministische Buchwoche. In: Website der Frankfurter Buchmesse. Online unter: https://www.buchmesse.de/news/im-interview-charlotte-fondraz-ueber-die-feministische-buchwoche (Zugriff am 25.11.2025).

Organisation und Struktur

Die BücherFrauen sind basisdemokratisch organisiert. Das Netzwerk lebt von seinen Mitgliedern, die über Jahresthemen und Aktivitäten in den Regionalgruppen und Arbeitsgemeinschaften entscheiden. Die Mitgliederversammlung und der erweiterte Vorstand bestimmen den Rahmen des regionalen und überregionalen Engagements. Der Vorstand vertritt das Netzwerk gegenüber Partner*innen. Er wird im erweiterten Vorstand durch Vertreterinnen der Regionalgruppen und Arbeitsgemeinschaften bei der jährlichen Projektplanung unterstützt. Der Vorstand wird alle zwei Jahre auf der Jahrestagung im November gewählt.31BücherFrauen (o. J.): Organisation. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/organisation (Zugriff am 05.12.2025). Aktuell bilden die Kulturmanagerin Yvonne de Andrés (1. Vorsitzende), die Literatur- und Fachübersetzerin Juliane Seifert (2. Vorsitzende), die freie Lektorin Annett Geselle (Schriftführerin) und die Lektorin und Übersetzerin Carola Köhler (FinanzFrau), ergänzt durch Inka Bankwitz und Verena Schmidt (Pressearbeit), den Vorstand (Stand: Dezember 2025).32BücherFrauen (o. J.): Organisation. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/organisation (Zugriff am 05.12.2025).

Politische Arbeit

Die BücherFrauen engagieren sich politisch für Gleichstellung in der Kulturbranche und beziehen Stellung zu frauen- und branchenpolitischen Fragen, unter anderem durch Einladungen in den Bundestagsausschuss Kultur & Medien. Sie setzen sich auch für die Nominierung von Autorinnen für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ein. Neben dem Blauen Buch und dem Newsletter veröffentlichen sie Studien zur Arbeitssituation in der Buchbranche und Whitepapers zu wichtigen Themen wie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.33BücherFrauen (2023): Satzung Bücherfrauen e. V. (2023). In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/fileadmin/DATEN/bilder/PDF/BF_Satzung_2024_final.pdf (Zugriff am 05.12.2025). 34BücherFrauen (o. J.): Organisation. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/organisation (Zugriff am 05.12.2025). Aber auch gegen Rassismus setzen sich die BücherFrauen deutlich ein.35BücherFrauen (2025): Unser Jahresthema 2025: Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/news/artikel/unser-jahresthema-2025-aktiv-gegen-rechtsextremismus-gewalt-und-menschenfeindlichkeit (Zugriff am 05.12.2025). Die BücherFrauen sind Mitglied in den Lobbyorganisationen Deutscher Frauenrat und Deutsche Literaturkonferenz, um ihren politischen Ansprüchen Nachdruck zu verleihen.36BücherFrauen (o. J.): Organisation. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/organisation (Zugriff am 05.12.2025).

Mentoring-Programm

Die BücherFrauen bieten über ihre Akademie und E-Akademie gezielte Unterstützung bei der Karriereentwicklung und zu branchenrelevanten Themen an. Das Mentoring-Programm startete 1999 und feierte 2009 sein zehnjähriges Bestehen mit einem überregionalen Kongress. Seit 2022 wird es auch überregional angeboten.37Redaktion Börsenblatt (2025): Bewerbungen für Mentoringprogramm werden entgegengenommen. In: Börsenblatt, Artikel vom 01.07. Online unter: https://www.boersenblatt.net/news/bewerbungen-fuer-mentoringprogramm-werden-entgegengenommen-379083 (Zugriff am 05.12.2025). 38Stahl, Jana/Susanne Martin (2009): Historischer Bonus: 20 Jahre Mentoring der BücherFrauen. In: Buchmacherinnen – der BücherFrauen-Podcast. Online unter: https://www.podcast.de/episode/624110091/historischer-bonus-20-jahre-mentoring-der-buecherfrauen (Zugriff am 05.12.2025). Das einjährige Programm wird für Berufsanfängerinnen oder für Frauen, die sich in ihrer Karriere weiterentwickeln wollen, angeboten.39Redaktion (2015): Anja Kemmerzell über ihre Erfahrungen mit dem Mentoring-Programm der BücherFrauen. In: BuchMarkt, Gespräch vom 13.09. Online unter: https://buchmarkt.de/anja-kemmerzell-uber-ihre-erfahrungen-mit-dem-mentoring-programm-der-bucherfrauen-2/ (Zugriff am 05.12.2025). 40o. A. (2021): Erstes überregionales Mentoring der BücherFrauen startet 2022. In: buchreport, Meldung vom 18.06. Online unter: https://www.buchreport.de/news/erstes-ueberregionales-mentoring-der-buecherfrauen-startet-2022/ (Zugriff am 05.12.2025). 41framisa (2023): BücherFrauen-Mentoringprogramm. In: FrauenNetzWerk Mittelsachsen, framisa, Meldung vom 04.12. Online unter: https://framisa.de/buecherfrauen-mentoringprogramm/ (Zugriff am 05.12.2025). 42BücherFrauen (o. J.): Mentoring. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/karriere/mentoring (Zugriff am 05.12.2025). Dafür kooperieren die BücherFrauen mit anderen Verbänden wie dem PEN-Zentrum Deutschland, dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) oder dem Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL). Weitere Kooperationspartner*innen sind der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ), mediacampus frankfurt und der Verband deutschsprachiger Literaturübersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ).43BücherFrauen (o. J.): Akademie. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/karriere/akademie/uebersicht (Zugriff am 05.12.2025).

BücherFrau des Jahres

Die Auszeichnung „BücherFrau des Jahres“ ehrt seit 1996 Frauen, die sich für die Gleichstellung in der Buchbranche engagieren.44BücherFrauen (o. J.): Bücherfrau des Jahres. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/buecherfrau-des-jahres (Zugriff am 05.12.2025).

Liste der Preisträgerinnen45BücherFrauen (o. J.): Bücherfrau des Jahres. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/buecherfrau-des-jahres (Zugriff am 05.12.2025). 46BücherFrauen (2025): Christina Clemm ist die BücherFrau des Jahres 2025. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/wir-buecherfrauen/buecherfrau-des-jahres/artikel/christina-clemm-ist-die-buecherfrau-des-jahres-2025 (Zugriff am 05.12.2025).

5 to Watch!

2025 riefen die BücherFrauen zusammen mit dem Netzwerk für Frauen in der Verlags- und Programmleitung The Female Publisher die Initiative „5 to watch“ ins Leben. Die Idee zur Initiative hatten Anne Friebel (Palomaa Publishing, Gründerin von The Female Publisher), Josefine Podei (Seemann Henschel‑Volontärin), Regina Denk (Verlegerin, Autorin, Publishing‑Consultant), Isabell Schumann (Autorin, Verlegerin, Texterin), Marianne Eppelt (Geschäftsführerin von w_orten & meer und 1. Vorsitzende der BücherFrauen) sowie Inka Bankwitz (Online‑PR‑ und Marketing‑Managerin bei medialike GmbH, Pressesprecherin der BücherFrauen) und Jona Neugebauer (Illustration, Design und Betreuung des BücherFrauen‑Instagram‑Accounts).48Redaktion Börsenblatt (2024): „5 to Watch“ sucht inspirierende FLINTA-Personen. In: Börsenblatt, Meldung vom 05.11. Online unter: https://www.boersenblatt.net/news/literaturszene/5-watch-sucht-inspirierende-flinta-personen-351781 (Zugriff am 05.12.2025). Ziel ist es, fünf diverse Stimmen aus der Buchbranche basierend auf deren herausragenden Leistungen, ihrer Innovationskraft und ihrem Engagement für die Zukunft der Buchbranche zu küren.49BücherFrauen (2025): 5 to watch. In: Website der BücherFrauen. Online unter: https://www.buecherfrauen.de/branchenthemen/5-to-watch/artikel/5-to-watch-2025 (Zugriff am 05.12.2025). 50Redaktion Börsenblatt (2024): „5 to Watch“ sucht inspirierende FLINTA-Personen. In: Börsenblatt, Meldung vom 05.11. Online unter: https://www.boersenblatt.net/news/literaturszene/5-watch-sucht-inspirierende-flinta-personen-351781 (Zugriff am 05.12.2025).

2025 wurden die folgenden fünf Personen als „5 to watch“ ausgezeichnet:

Weblinks