Inge Hergenhahn-Dinand

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Inge Hergenhahn-Dinand (* 14. August 1907 in Darmstadt; † 11. Mai 2003 in Frankfurt am Main), geb. Dinand, war eine deutsche Künstlerin, Meisterschülerin bei Max Beckmann und Mitinitiatorin des „Frankfurter Kreises“.

Werdegang

Inge Dinand wurde am 14. August 1907 in Darmstadt geboren. Ihr Vater, Paul Dinand, war Heilpraktiker. Auf Drängen ihrer Mutter besuchte sie die Hauswirtschaftsschule in Thale im Harz, bevor sie mit bereits 18 Jahren ihr Kunststudium 1925 bei Peter Rasmussen an der neuen Kunstgewerbeschule (ab 1942 Staatliche Hochschule für bildende Künste – Städelschule) in Frankfurt am Main begann. 1928 wurde sie Meisterschülerin in der Klasse bei Max Beckmann, der sie bis 1932 angehörte.1o. A. (o. J.): Inge Hergenhahn-Dinand (geb. Dinand). In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/inge_hergenhahn-dinand/ (Zugriff am 24.10.2022).2Netuschil, Claus K. (2013): Der Weibliche Blick. Vergessene und verschollene Künstlerinnen in Darmstadt 1880–1930. Ausstellungskatalog. Darmstadt: Luise Büchner-Gesellschaft/Kunst Archiv Darmstadt, ISBN 978-3-9808630-5-6, S. 118–121.3Netuschil, Claus K. (o. J.): Hergenhahn-Dinand, Inge. In: Stadtlexikon Darmstadt. Online unter: https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/h/hergenhahn-dinand-inge.html (Zugriff am 24.10.2022).

Frühwerk

Porträt von Inge Hergenhahn-Dinand 1938
© Erben Hergenhahn-Dinand

Noch während ihres Studiums nahm Dinand an Ausstellungen teil. Belegt ist ihre Teilnahme 1929 in Berlin an einer Ausstellung junger Künstler im Reckendorfhaus. Paul Westheim, der Kunstkritiker und Kunstsammler, schrieb über die Auswahl, dass lediglich eine Arbeit aus der Klasse Beckmanns, nämlich die von Inge Dinand, von der Jury angenommen wurde, die anderen seien nur „falsche Beckmanns“ gewesen.4Westheim, Paul (1930/1978), S. 5. Siehe auch: Fittkau, Hans Jürgen (2000): Aus der Meisterklasse Max Beckmanns. Karl Tratt, Friedrich Wilhelm Meyer und ihre Kommilitonen. Ausstellungskatalog. Frankfurt/M.: Frankfurter Sparkasse, S. 43–45; Fittkau, Hans Jürgen (2011): Aus der Meisterklasse Max Beckmanns. Der Frankfurter Maler Karl Tratt (1900–1937). Weimar: VDG, ISBN 978-3-89739-706-4. 1930 waren zusammen mit Werken einer Reihe von Student*innen der Kunstgewerbeschule auch Arbeiten von Inge Dinand zu sehen. R. Diehl schrieb in den Frankfurter Nachrichten: „Relativ am selbstständigsten […] gibt sich die begabte Inge Dinand, in deren Bildern […] das Leben nicht vom Stil erdrückt, sondern eine geistige Einheit erreicht wird.“ Zwei Jahre später, 1932, fand wieder eine Ausstellung in der Galerie Prestel statt, dieses Mal war es eine kleine Gruppe bestehend aus Dinand, Walter Hergenhahn, Theo Garve und Karl Tratt. Wieder stach sie heraus: „Noch bestimmter als bei früheren Gelegenheiten tritt Inge Dinand als die stärkste künstlerische Kraft der kleinen Gruppe hervor. Ihre eindringlich charakterisierten Kinderbildnisse […] sind Dokumente einer charaktervoll sich entwickelnden Begabung […].“5Undatierte Zeitungsausschnitte im Nachlass von Karl Tratt, lediglich versehen mit der handschriftlichen Notiz „Frankfurter Nachrichten 1930“ und „Frankfurter Nachrichten 1932“.

1933 bis 1945

Inge Dinand, Sylt, 1939, Aquarell, 49,5 x 64 cm, Werkverzeichnis I.00.0770, Privatbesitz. © Erben Hergenhahn-Dinand

Am 7. Februar 1933 wurde die Ausstellung Das Junge Frankfurt im Frankfurter Kunstverein eröffnet, in der auch Dinand vertreten war. Was als nächster Schritt in die Existenz einer freiarbeitenden Künstlerin geplant war, endete mit der Verfemung ihrer Kunst; zusammen mit den Arbeiten ihres Lehrers wie denen ihrer Mitschüler werden ihre Arbeiten als „entartet“ gebrandmarkt. Im Frankfurter Volksblatt war nun von „Verfallskunst“ und „Erzeugnissen geisteskranker oder schwachsinniger Kinder“ zu lesen.6Zit. nach Akte Dr. Inge Eichler im Frankfurter Stadtarchiv 52/852. Die Ausstellung wurde nach nur zwei Wochen vorzeitig abgebrochen.

Die Machtergreifung durch die Nazis kam einem Berufsverbot gleich. Inge Dinand zog sich daraufhin erst einmal ins Private zurück. Sie heiratete ihren ehemaligen Kommilitonen und Kollegen Walter Hergenhahn. Ihr Schwiegervater richtete ihr im Dachstuhl des Hauses Gärtnerweg 16 in Frankfurt am Main ein Atelier ein, wo sie ungestört arbeiten konnte.

Inge Hergenhahn-Dinand mit ihren beiden Söhnen 1941
© Erben Hergenhahn-Dinand

1935 und 1937 kamen ihre Söhne Michael und Kay zur Welt. Regelmäßige Reisen führten Inge Hergenhahn-Dinand nach Sylt. Hier entstand eine Reihe von Aquarellen, die den Krieg überlebte.7o. A. (o. J.): Inge Hergenhahn-Dinand (geb. Dinand). In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/inge_hergenhahn-dinand/ (Zugriff am 24.10.2022).

Ab 1936 schien sich Inge Hergenhahn-Dinand mit dem Regime arrangiert zu haben: 1936, 1940, 1941 und 1942 nahm sie an offiziellen Ausstellungen teil. Nach der ersten Bombardierung 1942 des Gärtnerwegs fand sie mit ihren beiden kleinen Söhnen bei Freunden im Wartheland (heute Polen) Zuflucht. Im März 1944 wurde das Haus im Gärtnerweg vollständig zerstört und damit auch der allergrößte Teil ihres Werkes. Lediglich ein Koffer mit den Sylter Aquarellen überlebte die Bombardierung. Gegen Ende des Kriegs floh Inge Hergenhahn-Dinand mit ihren Kindern zurück in den Westen über Mietzelfelde, Stralsund nach Hamburg. Die Flucht endete 1945 vorerst in Wedel/Holstein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Inge Hergenhahn-Dinand mit ihrem Malerkollegen Gottfried Diehl 1953
© Erben Hergenhahn-Dinand

1946 fand sie zusammen mit den beiden Söhnen und Walter Hergenhahn für die nächsten zehn Jahre ein Zuhause in Nierstein am Rhein, wo ihr Bruder Frithjof Dinand eine Arztpraxis hatte. Aber schon bald gab es Verbindungen nach Frankfurt und Darmstadt, ihrem Geburtsort. Es kamen Kontakte zu der Neuen Darmstädter Sezession zustande, an deren Ausstellungen sie ab 1946 immer wieder teilnahm, zum Beispiel auch an der Ausstellung 1950 Das Menschenbild in unserer Zeit. In der Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins 1947 Frankfurter Künstler der Gegenwart waren auch wieder Werke von ihr vertreten. Außerdem gehörte sie der Künstlervereinigung Neue Gruppe Rheinland-Pfalz an, die Walter Hergenhahn 1954 gründete. Ab Anfang der 1950er Jahre reiste sie regelmäßig nach Spanien und vor allem nach Frankreich. Erst 1956 kehrte sie mit ihrem Mann nach Frankfurt am Main zurück.

Ab 1951 bis 1959 beteiligte Inge Hergenhahn-Dinand sich an den fünf Ausgaben der Wanderausstellung Farbige Graphik der Kestner-Gesellschaft Hannover, die von Alfred Hentzen ins Leben gerufen und in zahlreichen Städten gezeigt wurde.8Werner Schmalenbach gibt in der Schweizer Kunst, 1960, Heft 1 anlässlich der 5. Ausstellung an, dass sie 1951 in 27, 1953 in 39, 1955 in 48 und 1957 in 43 Städten gezeigt wurde (Online unter: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=swk-001%3A1960%3A0%3A%3A112#140 (Zugriff am 10.09.2022).).

Inge Hergenhahn-Dinand, Bretonische Küste, 1957, Farbholzschnitt, 43 x 63 cm, Werkverzeichnis I.00.0125, Privatbesitz. © Erben Hergenhahn-Dinand

Die Regelmäßigkeit der Teilnahme bezeugt, dass ihre Holzschnitte und Lithografien neben Arbeiten ihrer männlichen Kollegen wie zum Beispiel von HAP Grieshaber, Karl Hartung und Wilhelm Nay durchaus bestehen können.9Grieshaber, Hartung und Nay waren auf der documenta I vertreten. Alfred Hentzen, der die Kestner-Gesellschaft bis 1955 leitete, und die Wanderausstellung Farbige Graphik ins Leben gerufen hatte, war auch einer der Ratgeber bei der Vorbereitung der documenta I. – Georg Heck nahm an den Ausstellungen Farbige Graphik in den Jahren 1951, 1957 und 1959 teil. Ihre ganz eigene Bildsprache besticht durch die Herausarbeitung von Strukturen, die den meist landschaftlichen Motiven alles Anekdotische verweigert und sie stattdessen an überzeitliche, abstrakte Formen heranführt, ohne den Gegenstand zu verleugnen.

1958 trennte sich Hergenhahn-Dinand von ihrem Mann Walter Hergenhahn. Nach ihrer Scheidung lebte sie bis 1967 mit dem Architekten Günter Bock zusammen.

Inge Hergenhahn-Dinand, Wattenmeer, Farbholzschnitt, 1964, 46 x 62,5 cm, Werkverzeichnis I.00.0139, Privatbesitz. © Erben Hergenhahn-Dinand

Trotz zahlreicher Ausstellungen und überregionaler Anerkennung blieb es für Hergenhahn-Dinand schwierig, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Deshalb machte sie noch eine Ausbildung an der Werkkunstschule in Offenbach als Weberin. Es folgten Aufträge für Teppiche und Paramente in Kirchen. Außerdem leitete sie ab 1957 Sommerkurse in Malen und Zeichen in Klappholttal auf Sylt. 1965 erhielt sie zusammen mit Georg Heck den Studienfahrtpreis der Heusenstamm-Stiftung und reist in die Provence.10o. A. (o. J.): Inge Hergenhahn-Dinand (geb. Dinand). In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/inge_hergenhahn-dinand/ (Zugriff am 24.10.2022). 1968/69 versuchte sie, als Galeristin Fuß zu fassen. In ihrer Galerie zeigte sie u. a. Arbeiten von Thomas Bayrle, Karl Kunz und Arnulf Rainer.

Alterswerk

Im Klappholttal 1958
© Erben Hergenhahn-Dinand

Ab den 1970er Jahren wurde ein Bauernhaus im Vogelsberg ihr zweiter Wohnsitz. In dieser Zeit entstand ein umfangreiches Alterswerk, in dem sie bei ihrer ganz eigenen freien malerische Bildsprache blieb, die nach einer Balance suchte zwischen den beiden von ihrem Lehrer Max Beckmann vorgegebenen Grundsätzen der „Ehrfurcht vor dem Gegenstand“ und dem „Gesetz der Fläche“. Es umfasst Landschaftsbilder, Stillleben und Porträts in Öl, Zeichnungen und Radierungen. 1976 gehörte Hergenhahn-Dinand zusammen mit Georg Heck zu den Mitinitiator*innen des Frankfurter Kreises, einer Künstler*innengruppe aus elf seit Langem bekannten, teils befreundeten Künstler*innen, darunter mehrere Beckmann-Schüler*innen: die Bildhauer Hermann zur Strassen, Hans Bernt Gebhardt und Willi Schmidt sowie die acht Maler*innen Karl Degener, Ursula Dittmann, Maria Houben, Gerta Kleist, Ruth Putensen, Susanne Schönberger, Thomas Zach und Georg Heck. Hergenhahn-Dinand stelle die Kundenkartei ihrer Galerie zur Verfügung.11o. A. (o. J.): Gemeinsame Interessen: der Frankfurter Kreis. In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/frankfurter_kreis/ (Zugriff am 24.10.2022).

In ihren letzten Lebensjahren lebte Inge Hergenhahn-Dinand im Frankfurter Westend, betreut vor allem von ihrem älteren Sohn und der Familie. Sie starb am 11. Mai 2003 und wurde an der Seite von Walter Hergenhahn auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beigesetzt.

Liste der Ausstellungen nach dem Krieg (wahrscheinlich unvollständig)

  • Inge Hergenhahn-Dinand, Dünenlandschaft, 1976, Öl auf Leinwand, 75 x 60 cm, Privatbesitz. © Erben Hergenhahn-Dinand

    1947: Frankfurt am Main, Kunstverein/Städel, „Frankfurter Kunst der Gegenwart“

  • 1947: Mainz, Haus am Dom, „Neue deutsche Kunst“
  • 1949: Mainz, Haus am Dom, Inge Hergenhahn (Einzelausstellung)
  • 1951: Darmstadt, Mathildenhöhe, Darmstädter Sezession
  • 1951: Wanderausstellung der Kestner Gesellschaft Hannover, Farbige Graphik
  • 1952: Mainz, Haus am Dom, „Kunst in Rheinland-Pfalz“
  • 1953: Bielefeld, Städt. Kunsthaus, Inge Hergenhahn-Dinand und Jo Pieper
  • 1953: Frankfurt am Main, Kunstverein, „Kanada half – Wir malten“
  • 1953: Wanderausstellung der Kestner Gesellschaft Hannover, Farbige Graphik
  • 1954: Darmstadt, Mathildenhöhe, „Das Bild der Landschaft“
  • 1954: Frankfurt am Main, Kunstverein, „Frankfurter Maler und Bildhauer der Gegenwart“
  • 1954: Mainz, Haus am Dom, Neue Gruppe Rheinland-Pfalz. (auch 1955 u. 1956)
  • 1954: Wanderausstellung der Kestner Gesellschaft Hannover, Farbige Graphik
  • 1955: Heidelberg, Graphisches Kabinett Hanna Grisebach
  • 1955: Worms, Heylshof
  • 1955: Mainz, Haus am Dom, Neue Gruppe Rheinland-Pfalz
  • 1955: Wanderausstellung der Kestner Gesellschaft Hannover, Farbige Graphik
  • 1956: Frankfurt am Main, Hanna Bekker vom Rath, „Deutsche Gegenwartskunst“ (für Südamerika, Südafrika und Indien)
  • 1956: Reutlingen, Spendhaus, Neue Gruppe Rheinland-Pfalz
  • 1956: Mainz, Haus am Dom, Neue Gruppe Rheinland-Pfalz
  • 1957: New York, Gedok/Unesco
  • 1957: Wanderausstellung der Kestner Gesellschaft Hannover, Farbige Graphik
  • 1959: Wanderausstellung der Kestner Gesellschaft Hannover, Farbige Graphik
  • 1964: Salzburg, Casino Mirabell, „Frankfurter Graphik“
  • 1965: Frankfurt am Main, Kunstverein, Frankfurter Sezession
  • 1965: Bad Homburg, Studio Kaluza, Einzelausstellung
  • 1966: Frankfurt am Main, Heussenstammstiftung, Einzelausstellung
  • 1966: Frankfurt am Main, Haus Dornbusch, Gedok
  • 1966: Athen, BBK, „Hessische Grafik in Athen“
  • 1967: München, Neue Münchner Galerie, Einzelausstellung
  • 1977: Frankfurt am Main, Steineres Haus, „Frankfurter Künstler im Steinernen Haus“
  • 1978: Friedberg, Kunstverein/Galerie Altes Rathaus, Einzelausstellung
  • 1978: Höchst, Gal. Meyer- Ellinger in der Jahrhunderthalle
  • 1979: Keitum, Raiffeisenbank, Einzelausstellung
  • 1980: Frankfurt am Main, Karmeliterkloster, „Max Beckmanns Frankfurter Schüler“
  • 1980: Frankfurt am Main, Steinernes Haus, Jahresausstellung
  • 1980: Oberursel, Galerie auf der Treppe, Einzelausstellung
  • 1981: Recklinghausen/Ruhrfestspiele, SPK, Einzelausstellung
  • 1982: Frankfurt am Main, Galerie Meyer-Ellinger, Frankfurter Versicherungs-AG, Einzelausstellung
  • 1982: Heidelberg, Galerie Olaf Greiser, Einzelausstellung
  • 1982: Mainz, Rathaus, „Mainzer Kunstszene nach der Stunde Null 45–54“
  • 1988: Darmstadt, Saalbau-Galerie Darmstadt/Claus K. Netuschil, Einzelausstellung

Literatur

  • Dezernat Kultur und Freizeit der Stadt Frankfurt am Main/Amt für Wissenschaft und Kunst (Hg.) (1980): Max Beckmanns Frankfurter Schüler 1925–1933: Carla Brill Inge Dinand Theo Garve Georg Heck Walter Hergenhahn Anna Krüger Leo Maillet Hella Mandt Friedrich Wilhelm Meyer Mari Louise von Motesiczky Alfred Nungesser Karl Tratt. Redaktion und Ausstellung: Dieter Hoffmann und Günther Vogt. Frankfurt/M.: Kommunale Galerie, o. S.
  • Fittkau, Hans Jürgen (2011): Aus der Meisterklasse Max Beckmanns. Der Frankfurter Maler Karl Tratt (1900–1937). Weimar: VDG, ISBN 978-3-89739-706-4.
  • Netuschil, Claus K. (2013): Der Weibliche Blick. Vergessene und verschollene Künstlerinnen in Darmstadt 1880–1930. Ausstellungskatalog. Darmstadt: Luise Büchner-Gesellschaft/Kunst Archiv Darmstadt, ISBN 978-3-9808630-5-6, S. 118–121.
  • Fittkau, Hans Jürgen (2000): Aus der Meisterklasse Max Beckmanns. Karl Tratt, Friedrich Wilhelm Meyer und ihre Kommilitonen. Frankfurt/M.: Frankfurter Sparkasse, S. 43–45.
  • Schulze, Sabine (Hg.)/Mann, Stephan (Bearb.) (1998): Das 20. Jahrhundert im Städel. Stuttgart: Hatje Cantz, ISBN 978-3-7757-0707-7,41.
  • von der Dollen, Ingrid (2000): Malerinnen im 20. Jahrhundert. München: Hirmer, ISBN 978-3-7774-8700-7, 238–243.

Weblinks

 

  • 1
    o. A. (o. J.): Inge Hergenhahn-Dinand (geb. Dinand). In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/inge_hergenhahn-dinand/ (Zugriff am 24.10.2022).
  • 2
    Netuschil, Claus K. (2013): Der Weibliche Blick. Vergessene und verschollene Künstlerinnen in Darmstadt 1880–1930. Ausstellungskatalog. Darmstadt: Luise Büchner-Gesellschaft/Kunst Archiv Darmstadt, ISBN 978-3-9808630-5-6, S. 118–121.
  • 3
    Netuschil, Claus K. (o. J.): Hergenhahn-Dinand, Inge. In: Stadtlexikon Darmstadt. Online unter: https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/h/hergenhahn-dinand-inge.html (Zugriff am 24.10.2022).
  • 4
    Westheim, Paul (1930/1978), S. 5. Siehe auch: Fittkau, Hans Jürgen (2000): Aus der Meisterklasse Max Beckmanns. Karl Tratt, Friedrich Wilhelm Meyer und ihre Kommilitonen. Ausstellungskatalog. Frankfurt/M.: Frankfurter Sparkasse, S. 43–45; Fittkau, Hans Jürgen (2011): Aus der Meisterklasse Max Beckmanns. Der Frankfurter Maler Karl Tratt (1900–1937). Weimar: VDG, ISBN 978-3-89739-706-4.
  • 5
    Undatierte Zeitungsausschnitte im Nachlass von Karl Tratt, lediglich versehen mit der handschriftlichen Notiz „Frankfurter Nachrichten 1930“ und „Frankfurter Nachrichten 1932“.
  • 6
    Zit. nach Akte Dr. Inge Eichler im Frankfurter Stadtarchiv 52/852.
  • 7
    o. A. (o. J.): Inge Hergenhahn-Dinand (geb. Dinand). In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/inge_hergenhahn-dinand/ (Zugriff am 24.10.2022).
  • 8
    Werner Schmalenbach gibt in der Schweizer Kunst, 1960, Heft 1 anlässlich der 5. Ausstellung an, dass sie 1951 in 27, 1953 in 39, 1955 in 48 und 1957 in 43 Städten gezeigt wurde (Online unter: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=swk-001%3A1960%3A0%3A%3A112#140 (Zugriff am 10.09.2022).).
  • 9
    Grieshaber, Hartung und Nay waren auf der documenta I vertreten. Alfred Hentzen, der die Kestner-Gesellschaft bis 1955 leitete, und die Wanderausstellung Farbige Graphik ins Leben gerufen hatte, war auch einer der Ratgeber bei der Vorbereitung der documenta I. – Georg Heck nahm an den Ausstellungen Farbige Graphik in den Jahren 1951, 1957 und 1959 teil.
  • 10
    o. A. (o. J.): Inge Hergenhahn-Dinand (geb. Dinand). In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/inge_hergenhahn-dinand/ (Zugriff am 24.10.2022).
  • 11
    o. A. (o. J.): Gemeinsame Interessen: der Frankfurter Kreis. In: Webseite des Museums Giersch der Goethe-Universität. Online unter: https://georg-heck.museum-giersch.de/frankfurter_kreis/ (Zugriff am 24.10.2022).
Inge Hergenhahn-Dinand vor einem Wandbildentwurf für Ernst Teves 1958 © Erben Hergenhahn-Dinand
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