Erna Pinner

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Erna Pinner (*27. Januar 1890 in Frankfurt am Main; † 5. Mai 1987 in London) war Malerin, Illustratorin, Weltreisende, Journalistin und Autorin von populärwissenschaftlichen Büchern über Tiere.

Werdegang

Erna Pinner studierte Malerei am Städelschen Kunstinstitut Frankfurt, bei der Frankfurter Künstlerin Ottilie W. Roederstein, bei Lovis Corinth in Berlin und an der Académie Ranson, Paris, bei Maurice Denis, Felix Vallotton und Paul Sérusier. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte sie nach Frankfurt am Main zurück und schuf in den Kriegsjahren beinahe lebensgroße Groteskpuppen. Gleichzeitig begann sie, Tierskizzen im Frankfurter Zoo zu machen und Kostüme und Bühnenbilder zu entwerfen. In den 1920er Jahren reiste sie mit ihrem Lebensgefährten Kasimir Edschmid durch Frankreich, Italien, Griechenland, Korsika, Palästina, Ost- und Südwestafrika und Lateinamerika. Ihre Illustrationen erschienen in den Reisebüchern Kasimir Edschmids sowie Illustrierten und Tageszeitungen. Auch eigene Texte publizierte sie in Illustrierten und Zeitungen. Ein eigenes Reisebuch veröffentlichte Pinner 1931 im Erich Reiss Verlag, Berlin.1Pinner, Erna (1931): Ich reise durch die Welt. Mit 104 Illustrationen der Autorin. Berlin. 1935 musste sie als Jüdin Deutschland verlassen. Sie emigrierte nach London, wo sie Verwandte mütterlicherseits hatte. Dort baute sie sich unter schwierigen Bedingungen eine neue Existenz als Illustratorin von populärwissenschaftlichen Büchern auf, vor allem über Tiere. 1951 erschien von ihr selbst verfasst und illustriert Curious Creatures, ein Buch über Merkwürdigkeiten im Tierreich, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde.2Weidle, Barbara (Hg.) (1997): »Ich reise durch die Welt«. Die Zeichnerin und Publizistin Erna Pinner. Schriftenreihe Verein August Macke Haus Bonn, Nr. 23, Bonn, ISBN 3-929607-22-0, S. 203 ff. Im Folgenden zitiert als: Pinner (1997). Ihre erste Einzelausstellung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1997 im Bonner August Macke Haus statt. In erweiterter Form wurde diese Ausstellung 2004 in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt und 2005 in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig präsentiert. Kuratorin dieser Ausstellungen war Barbara Weidle. 2023 rückte die Künstlerin erneut ins öffentliche Bewusstsein in der Ausstellung des Jüdischen Museum Frankfurt »Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen. Ihre Werke, ihre Wege« (Kuratorin: Sabine Eva Atlan).

Illustratorin in den 1920er Jahren

Eine Polioinfektion, die sie sich beim Zeichnen auf einer Schweinefarm zugezogen hatte, zwang Erna Pinner 1919, die Malerei aufzugeben und sich ausschließlich der Zeichnung und Illustration zu widmen. Das Schweinebuch mit Texten und Illustrationen von Erna Pinner erschien 1922 im Verlag Erich Reiss, Berlin. Als Tierzeichnerin machte sich Pinner, die mit Renée Sintenis befreundet war, in diesem Jahrzehnt einen Namen. Ihr Büchlein Tierskizzen aus dem Frankfurter Zoo, 1927, lag im Zoo an der Kasse. Sie hatte Ausstellungen mit der Darmstädter Sezession, deren Mitglied sie war; in den Galerien von Alfred Flechtheim in Berlin und Frankfurt, und sie stellte mit der GEDOK Frankfurt aus. Mit ihrem Reisegefährten Kasimir Edschmid bildete sie ein glamouröses Künstlerduo. Fast alle Reisebücher Kasimir Edschmids enthielten ihre sehr eigenständigen Stadt- und Landschaftsveduten, die sie mit wenigen Strichen auf das Papier hauchte.3Edschmid, Kasimir (1927): Basken, Stiere, Araber. Ein Buch über Spanien und Marokko. Mit 46 Zeichnungen von Erna Pinner. Berlin: Frankfurter Verlagsanstalt. 4Edschmid, Kasimir (1927): Das große Reisebuch. Von Stockholm bis Korsika, von Monte Carlo bis Assisi. Mit 15 Zeichnungen von Erna Pinner. Berlin: Deutsche Buchgemeinschaft. 5Edschmid, Kasimir (1927): Die neue Frau. Erzählungen. Mit 7 Zeichnungen von Erna Pinner. Berlin: Deutsche Buchgemeinschaft. Einige Bücher Edschmids erschienen mit Fotografien von Erna Pinner. Ihre Rolleiflex nahm sie auf Reisen immer mit.6Edschmid, Kasimir (1932): Zauber und Größe des Mittelmeers. Mit Fotografien von Erna Pinner. Frankfurt. 7Edschmid, Kasimir (1932): Südamerika wird photographiert. Mit 64 Fotografien von Erna Pinner. Bielefeld/Leipzig: Velhagen & Klasing. Durch ihren Verleger Erich Reiss traf sie 1931 Gottfried Benn, mit dem sie eine tiefe, aber wegen seiner vorübergehenden Sympathie für den Nationalsozialismus unterbrochene Freundschaft verband.8Der Briefwechsel Pinners und Benns nach dem Zweiten Weltkrieg wurde, so weit erhalten, veröffentlicht. Pinner (1997): »Immer Dein Bellealliancestraßengefährte«, S. 139–157. Ihr Buch Ich reise durch die Welt, das im selben Jahr veröffentlicht wurde, zieht gewissermaßen ein Resümee ihres Unterwegsseins in der Welt, das durch den aufziehenden Nationalsozialismus ein jähes Ende fand. 1932 schrieb Pinner einen Beitrag in der Kölnischen Zeitung, »Die Männer als starkes und schwaches Geschlecht«, der ihre frauenemanzipatorische Grundhaltung deutlich macht.9Abgedruckt in: Pinner (1997), S. 194–198.

Emigration und Neuanfang in London 1935

Im Oktober 1935 verließ Erna Pinner Frankfurt am Main, ihr Atelier, ihr altes Leben, um sich in London in Sicherheit zu bringen vor den Verfolgungen der Nationalsozialisten. Mitnehmen konnte sie nur Papierarbeiten, Kleinformatiges, Fotografien und Bücher. Ihr frühes Werk musste sie zurücklassen. Es sollte bei einem Bombenangriff auf ihr Elternhaus in der Bockenheimer Landstraße zerstört werden. Ihre Beziehung zu Kasimir Edschmid, der als deutschsprachiger Autor nicht nach England emigrieren wollte, zerbrach. Dennoch blieben beide einander lebenslang in Freundschaft verbunden.

Im Londoner Stadtteil Hampstead, in dem sich viele Emigrant*innen aus Deutschland und Österreich ansiedelten, fand die Künstlerin eine kleine Zweizimmerwohnung, in der sie bis an ihr Lebensende (1987) unter bescheidenen Bedingungen leben und arbeiten sollte.

Als 45-Jährige musste sich die Künstlerin in England noch einmal neu erfinden. Niemand hatte auf sie gewartet, viele andere Emigrant*innen suchten gleichfalls einen Platz in der englischen Gesellschaft, und vor allem einen Job. Dass es ihr gelang, lag an ihrer Energie, Hartnäckigkeit, Disziplin und an ihrem sozialen Talent. Glück hatte sie auch. Die frühe Begegnung mit Julian Huxley, dem Direktor des Londoner Zoos, ebnete ihr den Weg in die »London Zoological Society«. Auch wandte sie sich intensiv naturwissenschaftlichen Studien zu. Bald schon hatte sie erste Illustrationsaufträge für Tierbücher und populärwissenschaftliche Untersuchungen, zum Beispiel für Animal Favourites von D. Seth Smith10Smith, D. Seth (1936): Animal Favorites. Illustrated by Erna Pinner. London: Country Life. oder die Anfrage, eine Doppelseite für den neuen Zooführer von 1937 zu gestalten.11»Zoo« Official Guide. Ma pof geographical distribution. Zoological Society, London 1937. 1939/40 schuf sie den Schutzumschlag und Illustrationen zu Felix Saltens Bambi’s Children. Aber diese Aufträge reichten nicht zum Leben. Während des Zweiten Weltkriegs hielt die Künstlerin sich mit der Produktion von Grußpostkarten und Tieren aus Wachstuch über Wasser.12Zu Erna Pinners Leben und Arbeiten in England siehe: Weidle, Barbara (2021): »Im Stromgebiet der Zoologie«: Erna Pinners Neuanfang im englischen Exil. In: Seeber, Ursula/Zwerger, Veronika/Bischoff, Doerte/Swiderski Carla (Hg.): Mensch und Tier in Reflexionen des Exils. Exilforschung Band 39, ISBN 978-3-11-073080-7, S. 301–324; Weidle, Barbara (2022): Zoologie als Kunst. In: Atlan, Eva Sabina/Wenzel, Mirjam (Hg.): Rosy Lilienfeld, Amalie Seckbach, Erna Pinner, Ruth Cahn. Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke, ihre Wege. Bielefeld: Kerber Verlag, ISBN 978-3-7356-0856-7, S. 120–125. Und sie hielt Brandwache, während des »Blitz«, mit ihrer Freundin, der Bildhauerin Anna Mahler.

Ihr hingehauchter Zeichenstil änderte sich bald zu einer naturnäheren, gleichwohl immer noch sehr künstlerischen Darstellung. Charakteristisch für ihren Umgang mit Illustrationsaufträgen ist eine systematische Recherche in Bibliotheken und zoologischen Gärten und ein intensives Einarbeiten in die Thematik. So vertiefte sich Erna Pinner für The Corridor of Life von W. E. Swinton13Swinton, W. E. (1948): The Corridor of Life. With 80 Illustrations by Erna Pinner. London: Jonathan Cape. in paläontologische Studien. Das Resultat waren anschauliche, geradezu lebendige Bilder von verschiedensten Saurierarten, oft ergänzt um feine Landschaftsfragmente, die an ihre frühen Arbeiten erinnerten.

Cover von Curious Creatures, geschrieben und illustriert von Erna Pinner

Genauigkeit und der Wunsch, die Lesenden zu unterhalten, zeichnen Erna Pinners erstes eigenes Buch in England aus. Curious Creatures erschien 1951 bei Jonathan Cape in London. Seltsame Geschöpfe der Tierwelt wie zum Beispiel Vierfüßler, die fliegen, Camouflage, Insekten mit sonderbaren Körperformen und Lebensgewohnheiten werden in diesem unterhaltsamen Buch beschrieben. Es ist ihre erfolgreichste Publikation und wieder eine Art Resümee ihres Könnens. Es wurde ins Französische, Dänische, Schwedische und Niederländische übersetzt und erschien auch in den USA. Die deutsche Übertragung besorgte die Autorin selbst.

Neben ihrer Tätigkeit als Illustratorin verfasste die Künstlerin ab 1948 wissenschaftsjournalistische Beiträge für die Zürcher Zeitschriften Die Tat und Die Weltwoche. Bis zu ihrem 90. Geburtstag 1980 veröffentlichte Erna Pinner Artikel und Illustrationen. Am 5. Mai 1987 starb sie weitgehend vergessen in London, zehn Jahre vor ihrer Wiederentdeckung.

Nachlass

Die Deutsche Nationalbibliothek, Deutsches Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt hat Bestände zu Erna Pinner, vor allem aus der Zeit des Exils in London.

Zahlreiche Zeichnungen und Dokumente von Erna Pinner befinden sich auch im Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main.

Das Jüdische Museum Frankfurt verfügt ebenfalls über ein umfangreiches Konvolut des Nachlasses aus den 1920er Jahren, Zeichnungen und Fotoalben u. a.

Teile des Nachlasses befinden sich noch im Besitz ihrer Erben in London.

Auszeichnungen

  • 1959 Bundesverdienstkreuz Erster Klasse

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Klabund (1919/1921): Das Blumenschiff. Mit 55 Holzschnitten von Erna Pinner. Berlin: Reiss.
  • (1921): Das Puppenbuch. Mit Abbildungen der Puppen von Lotte Pritzel und Erna Pinner, mit Texten von René Schickele, Kasimir Edschmid, Theodor Däubler und Carlo Mierendorff. Berlin: Reiss.
  • Pinner, Erna (1922): Das Schweinebuch. Mit Illustrationen der Autorin. Berlin.
  • Edschmid, Kasimir (1923): Zur Naturgeschichte der Antilopen. Mit Originallithographien von Erna Pinner. Darmstadt: Die Dachstube.
  • Edschmid, Kasimir (1925): Bullis und Pekingesen. Mit handkolorierten Originallithographien von Erna Pinner. Darmstadt: Die Dachstube.
  • Fleuron, Svend (1925): Der Graf auf Egerup. Mit Illustrationen von Erna Pinner. Jena: Eugen Diederichs.
  • Edschmid, Kasimir (1926): Der Russen-Zoo. Tierskizzen. Mit 8 Originalradierungen von Erna Pinner. Darmstadt: Die Dachstube.
  • Pinner, Erna (1927): Tierskizzen aus dem Frankfurter Zoo. Frankfurt am Main.
  • Pinner, Erna (1927): Eine Dame in Griechenland. Mit 30 Zeichnungen der Autorin. Darmstadt: Darmstädter Verlag.
  • Levy, S. B. (1929): Hebräische Lese-Fibel. Mit Illustrationen von Erna Pinner. Frankfurt am Main: Lehrberger & Co.
  • Pinner, Erna (1931): Ich reise durch die Welt. Mit 104 Illustrationen der Autorin. Berlin.
  • Smith, D. Seth (1936): Animal Favorites. Illustrated by Erna Pinner. London: Country Life.
  • Grant Watson, E. L. (1938): Country Holiday. With illustrations by Erna Pinner. London.
  • Longdon, H. W. (1940): Ingwe the Leopard and other Tales. With Illustrations by Erna Pinner. London.
  • Salten, Felix (1940): Bambi’s Children. With illustrations by Erna Pinner. London: Bobbs-Merrill.
  • Loeser, J. L. (1940): Animal Behaviour. With illustrations by Erna Pinner. London: Macmillan & Co.
  • (1943): A Book of Animal Verse. Chosen by E. C. R. Hadfield. Illustrated by Erna Pinner. London: Oxford University Press.
  • Vevers, G. M. (1943): Animals from A–Z. With colored illustrations by Erna Pinner. London: Hammond.
  • Shorten, M. (1945): Wonders of Animal Life. With colored illustrations by Erna Pinner. London: Penguin.
  • Swinton, W. E. (1948): The Corridor of Life. With 80 Illustrations by Erna Pinner. London: Jonathan Cape.
  • Pinner, Erna (1951): Curious Creatures. With 170 illustrations by the author. London: Jonathan Cape.
  • Pinner, Erna (1955): Wunder der Wirklichkeit. Seltsame Geschöpfe der Tierwelt. Mit 61 Illustrationen der Autorin. Hamburg/Wien: Paul Zsolnay.
  • Pinner, Erna (1959): Born Alive. Written and illustrated by Erna Pinner. London: Jonathan Cape.
  • Pinner, Erna (2022): Curious Creatures. Seltsame Geschöpfe der Tierwelt. Text und Illustrationen von Erna Pinner. Mit einem Nachwort von Barbara Weidle. Bonn: Weidle Verlag, ISBN 978-3-8353-7565-9.

Literatur

  • Becker, Lutz (1987): The Art of Erna Pinner. Book Illustrations, Puppets and the Study of Animals. In: AJR Information, 42(5), S. 8.
  • Weidle, Barbara (Hg.) (1997): »Ich reise durch die Welt«. Die Zeichnerin und Publizistin Erna Pinner. Schriftenreihe Verein August Macke Haus Bonn, Nr. 23, Bonn, ISBN 3-929607-22-0.
  • Edschmid, Ulrike (1999): »Wir wollen nicht mehr darüber reden…«. Kasimir Edschmid und Erna Pinner. Eine Geschichte in Briefen. München: Luchterhand Literaturverlag, ISBN 3-630-87027-9.
  • Becker, Eva (2004): Erna Pinners halbes Leben im Exil. In: Exil, 24(2), S. 61–74.
  • Netuschil, Claus K. (2013): Erna Pinner. In: Der weibliche Blick. Vergessene und Verschollene Künstlerinnen in Darmstadt 1880–1930. Hg. v. Claus Netuschil. Mit weiteren Beiträgen von Agnes Schmidt, Renate Charlotte Hoffmann, Stephanie Hauschild, Doris Hermanns und Bettina Bergstedt. Darmstadt: Luise Büchner-Gesellschaft/Kunst Archiv Darmstadt, ISBN 978-3-9808630-5-6, S. 152.
  • Bußmann, Annette (2019): »Das Leben ist eine Metamorphose«: Erna Pinner als Mittlerin zwischen den Kulturen im britischen Exil. In: Zeitschrift für Museum und Bildung, 86–87, S. 76–90.
  • Dogramaci, Burcu (2021.): Curious Creatures. In: METROMOD Archive. Online unter: https://archive.metromod.net/viewer.p/69/1470/object/5140-11258638 (Zugriff am 09.05.2024).
  • Weidle, Barbara (2021): »Im Stromgebiet der Zoologie«: Erna Pinners Neuanfang im englischen Exil. In: Seeber, Ursula/Zwerger, Veronika/Bischoff, Doerte/Swiderski Carla (Hg.): Mensch und Tier in Reflexionen des Exils. Exilforschung Band 39, ISBN 978-3-11-073080-7, S. 301–324.
  • Pinner, Erna (2022): Curious Creatures. Seltsame Geschöpfe der Tierwelt. Text und Illustrationen von Erna Pinner. Mit einem Nachwort von Barbara Weide. Bonn: Weidle Verlag, ISBN 978-3-8353-7565-9.
  • Schmetterling, Astrid (2022): In Frankfurt und in der Welt. In: Atlan, Eva Sabina/Wenzel, Mirjam (Hg.): Rosy Lilienfeld, Amalie Seckbach, Erna Pinner, Ruth Cahn. Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke, ihre Wege. Bielefeld: Kerber Verlag, ISBN 978-3-7356-0856-7, S. 115–119.
  • Weidle, Barbara (2022): Zoologie als Kunst. In: Atlan, Eva Sabina/Wenzel, Mirjam (Hg.): Rosy Lilienfeld, Amalie Seckbach, Erna Pinner, Ruth Cahn. Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke, ihre Wege. Bielefeld: Kerber Verlag, ISBN 978-3-7356-0856-7, S. 120–125.
  • Hermanns, Doris (2022): »Und alles ist hier fremd«. Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil. Berlin: AvivA Verlag, ISBN 978-3-949302-05-3.

Ausstellungen (Auswahl)

  • 1923: Berlin, Galerie Flechtheim
  • 1926: Frankfurt am Main, Flechtheim und Kahnweiler
  • 1929: Köln, Kunstsalon Hermann Abels
  • 1933: Frankfurt am Main, Gedok
  • Bis 1933 auch Teilnahme an zahlreichen Gruppenausstellungen
  • 1997: Ich reise durch die Welt. Die Zeichnerin und Publizistin Erna Pinner. Bonn, August Macke Haus
  • 2004: Erna Pinner. Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt
  • 2005: Erna Pinner. Deutsche Bücherei Leipzig
  • 2023: Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke, ihre Wege. Rosy Lilienfeld, Amalie Seckbach, Erna Pinner, Ruth Cahn. Jüdisches Museum Frankfurt

Weblinks

 

 

  • 1
    Pinner, Erna (1931): Ich reise durch die Welt. Mit 104 Illustrationen der Autorin. Berlin.
  • 2
    Weidle, Barbara (Hg.) (1997): »Ich reise durch die Welt«. Die Zeichnerin und Publizistin Erna Pinner. Schriftenreihe Verein August Macke Haus Bonn, Nr. 23, Bonn, ISBN 3-929607-22-0, S. 203 ff. Im Folgenden zitiert als: Pinner (1997).
  • 3
    Edschmid, Kasimir (1927): Basken, Stiere, Araber. Ein Buch über Spanien und Marokko. Mit 46 Zeichnungen von Erna Pinner. Berlin: Frankfurter Verlagsanstalt.
  • 4
    Edschmid, Kasimir (1927): Das große Reisebuch. Von Stockholm bis Korsika, von Monte Carlo bis Assisi. Mit 15 Zeichnungen von Erna Pinner. Berlin: Deutsche Buchgemeinschaft.
  • 5
    Edschmid, Kasimir (1927): Die neue Frau. Erzählungen. Mit 7 Zeichnungen von Erna Pinner. Berlin: Deutsche Buchgemeinschaft.
  • 6
    Edschmid, Kasimir (1932): Zauber und Größe des Mittelmeers. Mit Fotografien von Erna Pinner. Frankfurt.
  • 7
    Edschmid, Kasimir (1932): Südamerika wird photographiert. Mit 64 Fotografien von Erna Pinner. Bielefeld/Leipzig: Velhagen & Klasing.
  • 8
    Der Briefwechsel Pinners und Benns nach dem Zweiten Weltkrieg wurde, so weit erhalten, veröffentlicht. Pinner (1997): »Immer Dein Bellealliancestraßengefährte«, S. 139–157.
  • 9
    Abgedruckt in: Pinner (1997), S. 194–198.
  • 10
    Smith, D. Seth (1936): Animal Favorites. Illustrated by Erna Pinner. London: Country Life.
  • 11
    »Zoo« Official Guide. Ma pof geographical distribution. Zoological Society, London 1937.
  • 12
    Zu Erna Pinners Leben und Arbeiten in England siehe: Weidle, Barbara (2021): »Im Stromgebiet der Zoologie«: Erna Pinners Neuanfang im englischen Exil. In: Seeber, Ursula/Zwerger, Veronika/Bischoff, Doerte/Swiderski Carla (Hg.): Mensch und Tier in Reflexionen des Exils. Exilforschung Band 39, ISBN 978-3-11-073080-7, S. 301–324; Weidle, Barbara (2022): Zoologie als Kunst. In: Atlan, Eva Sabina/Wenzel, Mirjam (Hg.): Rosy Lilienfeld, Amalie Seckbach, Erna Pinner, Ruth Cahn. Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke, ihre Wege. Bielefeld: Kerber Verlag, ISBN 978-3-7356-0856-7, S. 120–125.
  • 13
    Swinton, W. E. (1948): The Corridor of Life. With 80 Illustrations by Erna Pinner. London: Jonathan Cape.
Erna Pinner, nach einem Foto von 1935 Illustration von Kat Menschik Copyright: Kat Menschik
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